30. März 2012, Kolumbien

Die traumhaften Karibikstrände Kolumbiens

1.600 Kilometer Karibik nennt Kolumbien sein eigen. Mit 300 Stränden, ganzjährig optimalen Wetterbedingungen und einer gut entwickelten touristischen Infrastruktur ist die karibische Küste ein attraktives Reiseziel für Besucher mit den unterschiedlichsten Interessen und Ansprüchen. Der Tayrona-Nationalpark fasziniert mit einem beeindruckenden Nebeneinander von Regenwald, schneebedeckten Gipfeln und Strand. Die Schönheit der Natur ist einzigartig. Indigene Gemeinschaften leben ihre überlieferten Traditionen. Im Nationalpark können Besucher lange Waldspaziergänge machen oder in einer der vielen Buchten an naturbelassenen Sandstränden entspannen. Zu den beliebtesten gehören Arrecifes, Cañaveral, Cabo San Juan und Bahía Concha.

Die Inseln vor Cartagena, weniger als eine Bootsstunde von der Stadt entfernt, sind ein lohnendes Reiseziel für alle, denen der Sinn nach Bootstouren, Abenteuer, Tauchen und Erholung steht. Barú, San Bernardo und die Rosario-Inseln haben die besten Strände in der Umgebung von Cartagena. Sie sind per Boot oder Autofähre erreichbar. Für die Nutzer des Reisetipp-Portals „Tripadvisor“ gehören San Andrés und Santa Marta (einschließlich Tayrona-Nationalpark) zu den zehn besten Strand-Destinationen Südamerikas. Sie wurden 2011 von Besuchern als empfehlenswerte Reiseziele bewertet und können sich so mit Rio de Janeiro und Punta del Este (Uruguay) messen.

Kolumbiens Karibik-Strände im Überblick:

San Andrés
Strände umgeben von ruhigem Meer, das in sieben Farben schimmert – das ist die Insel San Andrés. Fast 800 Kilometer vom kolumbianischen Festland entfernt, diente sie einst Piraten als Unterschlupf. Die Insel ist die größte des Archipels gleichen Namens. Zu den Hauptanziehungspunkten gehört die Bahía Sardina (Spratt Bight) im Norden, dem touristischen Zentrum der Insel. Der Stadtstrand mit schattenspendenden Palmen bietet einen Ausblick auf die Insel Johnny Cay. Noch ungestörter entspannt es sich im ruhig gelegenen San Luís, nur zehn Minuten vom Zentrum der Insel San Andrés entfernt.

Providencia
Wegen ihrer Abgeschiedenheit ist die 4000-Einwohner-Insel Providencia ein ideales Ziel, um in einer völlig natürlichen Umgebung zu entspannen. Die 72 Kilometer von San Andrés entfernte Insel ist UNESCO-Biosphärenreservat. Sie ist umgeben von einem 20 Kilometer langen Korallenriff und bietet ausgezeichnete Tauchmöglichkeiten. Die pittoreske Puente de Los Enamorados (Brücke der Verliebten) führt von Providencia aus auf die kleine Schwesterinsel Santa Catalina. Bergig und gerade einmal einen Quadratkilometer groß lockt sie mit einem einsamen, romantischen Strand mit warmem, glasklarem Wasser. Zweifellos einer der verführerischsten Strände der kolumbianischen Karibik.

Rosario-Inseln
Der reizvolle kleine Archipel – ursprünglich ein Korallenriff – ist von Cartagena aus in einer 45-minütigen Fahrt mit dem Motorboot zu erreichen. Die Landschaft ist spektakulär; heller Sand und kristallklares Meer locken insbesondere Wasserratten und Badenixen an.

Barú
Barú ist eine größere Insel vor Cartagena mit feinen Sandstränden und Unterwassergärten. Die Insel ist auf dem Wasserweg über die Bucht von Cartagena oder über den Dique-Kanal mit der Autofähre zu erreichen.

San Bernardo-Inseln
Ein hübscher Archipel südlich von Cartagena, bestehend aus zehn kleineren Inseln mit schönen Stränden für Badeurlauber. Gelegentlich ist mit starken Strömungen zu rechnen.

Santa Marta
Santa Marta ist ein friedliches Städtchen mit einer der schönsten Buchten Südamerikas. Die nahegelegene Sierra de Santa Marta sorgt dafür, dass ein frischer Luftstrom von den Bergen herüberweht. Santa Marta kombiniert Naturschönheiten mit einer ausgezeichneten Hotellandschaft und vielfältigen Wassersportmöglichkeiten. Fünf Minuten vom historischen Zentrum entfernt liegt El Rodadero mit zum Schwimmen geeigneten Sandstränden. In wenigen Minuten erreichen Reisende auch das Fischerdorf Taganga, das vor allem Tauchfreunde und Rucksackreisende anzieht.

Tayrona-Nationalpark
Nur eine halbe Stunde von Santa Marta entfernt liegt der Tayrona-Nationalpark mit ausgedehnten Stränden. Die bekanntesten sind Bahía Concha (Muschelbucht), ein hübsches Strandbad mit Restaurants und Holzhütten zum Übernachten, Neguanje und Cañaveral mit seinem Camping-Areal und schönen Stränden inmitten üppiger Landschaft. (FVA Kolumbien)



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