Mashpi Lodge: Ökotourismus und Luxus im Nebelwald von Ecuador

Mit der Eröffnung der Mashpi Lodge im Nebelwald von Ecuador am 15. April 2012 wird eine neue Destination von höchster Biodiversität erstmals zugänglich gemacht, die ihren Besuchern einen nachhaltigen Natur- und Abenteuerurlaub mit hohem Komfort und Luxus erlaubt: Mashpi Rainforest Biodiversity Reserve. Nur zweieinhalb Stunden westlich der Hauptstadt Quito schützt das 1.300 Hektar große Reservat einen kleinen Teil des weltweit anerkannten Hotspots der Biodiversität, „Tumbez–Chocó–Magdalena“, der zu 75 Prozent aus Primär-Regenwald besteht.

Die Mashpi Lodge konnte schon vor ihrer Eröffnung zwei renommierte Auszeichnungen gewinnen: Im Januar 2012 erhielt die Lodge vom Magazin Wallpaper den Design Award 2012 als „Best Resort“. Bei den Travel Awards 2012 des Magazins Outside wurde sie als „Best Eco Lodge“ ausgezeichnet. Das Haus wurde mit modernsten nachhaltigen Techniken konstruiert und wird in absehbarer Zeit seinen Strom aus Wasserkraft beziehen. Es ist zeitgenössisch-minimalistisch ausgestattet und mischt warme Erdtöne und helle Farben mit klaren Linien. Der gemütliche Kokon mitten im Regenwald ist eine ideale Kombination aus luxuriöser Erholung, Erlebnissen in der Natur und Abenteuer.

Mit einer Kapazität für 44 Gäste bietet die Lodge genügend Privatsphäre. Die 22 luxuriösen Suiten erlauben mit ihren bodentiefen Glasfronten Panoramablicke in die Natur. Die drei „Yaku”-Suiten (Quechua für „Wasser”) mit 37 Quadratmetern verfügen über einen eigenen Panorama-Jacuzzi und Philippe-Starck-Badewannen, die 19 „Wayra”-Zimmer (Quechua für „Wind”) sind 32 Quadratmeter groß. Familien und Gruppen können drei miteinander verbundene Zimmerpaare mieten. Der großzügige Wellness-Bereich mit Jacuzzi garantiert den Gästen bei Massagen und anderen Anwendungen pure Entspannung. Für die Treatments werden natürliche Produkte des Reservats wie Kräuter, Blätter, Erden und Steine verwendet.

Das zweistöckige Restaurant bietet den Gästen eine abwechslungsreiche Gourmetküche aus internationalen und ecuadorianischen Rezepten. Die Köche nutzen frische ökologische Produkte und Gewürze aus dem Reservat, beispielsweise Papaya, Palmenherzen, Kochbananen, Kaffee und Kakao. Die Bar bietet eine handverlesene Auswahl aus meist chilenischen und argentinischen Qualitätsweinen. Die kleine, exklusive Öko-Lodge ist als Sprungbrett zur Entdeckung des Reservats konzipiert. Sie bietet atemberaubende Ausblicke über den Nebelwald und die umliegenden Täler sowie wahre Wunder: Das Gebiet birgt eine Fülle von Pflanzen, darunter Hunderte von Orchideenarten. Geschätzt 500 Vogelarten – mehr als in Nordamerika und Europa zusammen – flattern durch den Wald, der von Wanderwegen und Wasserfällen durchzogen ist. Affen, Nabelschweine und sogar Pumas sind hier ebenso zuhause wie Hunderte von Amphibien- und Reptilienarten.

Eine Schwebegondel mit Platz für sechs Gäste wird ab August 2012 zwei Kilometer weit über und unter den Baumkronen des Nebelwalds entlang gleiten. Die Gäste können mit der Seilbahn entweder eine zweieinhalbstündige Rundfahrt machen oder die Gondel nach einer längeren Hikingtour als Transportmittel zurück zur Lodge nutzen. Das Mashpi-Reservat beherbergt außerdem ein „Life Centre”, in dem Dutzende Schmetterlingsarten, Kröten, Frösche und andere Tiere gehalten, Kolibris gefüttert und Orchideen und andere exotische Pflanzen wie Passionsblumen gepflegt werden. Gleichzeitig ist es ein Ort, wo die Gäste den Ausblick von einer Hängematte aus genießen und frische Säfte oder lokal angebauten Kaffee probieren können. Eine Fahrt mit der 200 Meter langen Canopy-Drahtseilbahn, die im Juli fertiggestellt wird, ist die spannendste Art der Walderkundung. Ein weiterer Höhepunkt ist der Kolibri-Beobachtungspunkt, ebenfalls ab Juli zugänglich. Ein Bad in den nahe der Lodge gelegenen Flüssen und Wasserfällen bringt nach den Wanderungen die gewünschte Erfrischung. Die Wassertemperatur liegt zwischen 18 und 20 °C.

Ein Grundstein der Mashpi Lodge ist der Respekt gegenüber den lokalen Gemeinschaften. Eine Gesellschaft mit Angestellten aus den lokalen Gemeinden trägt 15 Prozent des Mashpi-Projekts. Ziel ist, dass 80 Prozent der Beschäftigten aus der Region kommen. Mashpi Lodge bietet ein dreitägiges Programm mit zwei Nächten im Doppelzimmer ab 1.296 US-Dollar pro Person an. Der Preis umfasst den Transfer Quito–Mashpi–Quito, alle Mahlzeiten, Steuern, geführte Touren, die Benutzung der Schwebegondel und der Canopy-Drahtseilbahn, Vorträge und weitere Extras wie Regenponchos und Gummistiefel. Bei der Anreise sind Snacks, Eintrittstickets für Sehenswürdigkeiten sowie ein Mittagessen im Restaurant El Crater am Pululahua-Krater inbegriffen. Weitere Informationen über die Mashpi Lodge auf www.mashpilodge.com. (Metropolitan Touring)



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