5. April 2012, Hannover Region

Niedersachsen: ein Toter und 26 Verletzte bei Grubenunglück

Bei einem schweren Grubenunglück nahe Hannover wurden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag 27 Menschen verletzt. Der Zwischenfall ereignete sich im Kalibergwerk Sigmundshall in Wunstorf.

Ein Arbeiter stieß bei Bohrungen in rund 1200 Metern Tiefe auf Gas und bekam eine so hohe Konzentration ab, dass er an den Folgen starb. Weitere 26 Arbeiter konnten sich durch den Förderschacht retten, allerdings verletzten sich zwei von ihnen schwer. Alle Mitarbeiter wurden in Folge des Unglücks zu Untersuchungen ins Krankenhaus eingeliefert. Bei dem ausgetretenen Gas handelt es sich wohl um Schwefelwasserstoff. Das Bergwerk ist vorerst gesperrt. (RNO)



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