17. April 2012, Fluggesellschaften

Air Canada: 16 Verletzte bei skurrilem Flugmanöver

Im Rahmen einer Anhörung der kanadischen Bundesbehörde für Transportsicherheit kamen nun die eigenartigen Hintergründe für ein Flugmanöver im Januar 2011 heraus. Damals hatte der Pilot einer Boeing 767 der Fluggesellschaft Air Canada auf dem Weg von Toronto nach Zürich mit einem riskanten Ausweichmanöver für Aufsehen gesorgt. Der Co-Pilot zog, kurz nachdem er aus dem Schlaf aufgewacht war, die Maschine aus Angst vor einer Kollision mit einem anderen Flugzeug steil nach unten, ehe der Kapitän sein Fehlverhalten korrigierte. Während des Manövers sank die Maschine erst einige hundert Meter in die Tiefe und wurde anschließend wieder in die Höhe „gerissen“.

16 Menschen wurden bei dem Vorfall verletzt, sieben von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Dem Untersuchungsbericht zufolge hatten die Piloten die Sicherheitsregeln nicht eingehalten: diese sehen nur 40 Minuten Schlafzeit und eine 15minütige „Aufwachphase“ für einen Piloten vor. (RNO)



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