19. April 2012, Lufthansa, Russland

Fluggäste sitzen 15 Stunden in Lufthansa-Maschine fest

In der Bordkabine eines Lufthansa-Jets machte sich ein „elektrischer“ Geruch breit – und die Piloten reagierten mit einer typischen Maßnahme bei derartigen Problemen: Sie legten auf dem Weg von Shanghai nach Frankfurt einen außerplanmäßigen Zwischenstopp ein. Diesmal inmitten der russischen Provinz, in der Stadt Ufa, 100 Kilometer westlich des Ural.

Da das Transitareal des Flughafens Ufa sehr klein ist, waren die 311 Passagiere und die Crew der Boeing 747 gezwungen, im Flieger auszuharren, bis ein extra eingeflogener Techniker die Maschine überprüfen konnte – über 15 Stunden lang.

Da der Techniker die Ursache des unerklärlichen Geruchs nicht ausmachen konnte, holen nun zwei Ersatzflugzeuge die Passagiere ab und bringen sie nach Frankfurt. (RNO)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: