25. April 2012, Österreich

Händewaschen als Unesco-Weltkulturerbe

Mönche des Benediktinerklosters Gut Aich im österreichischen Sankt Gilgen am Wolfgangsee sind der Ansicht, das Ritual des Händewaschens als Willkommensheißung für ihre Besucher sei gefährdet. Um die besondere Begrüßung vor dem Aussterben zu bewahren, wollen die Ordensbrüder diesen Brauch daher schützen lassen – als Weltkulturerbe. Das entsprechende Gesuch bei der UNESCO haben die Mönche bereits gestellt.

Die zeremonielle Reinigung der Hände unter fließendem Wasser als Willkommensgruß ist schon seit mehreren hundert Jahren Tradition bei den Benediktinern. In vielen Klöstern wird dieses Ritual jedoch kaum noch durchgeführt. Nicht so im Kloster Gut Aich: Hier wird die Zeremonie des Händewaschens bereits seit zwei Jahren wieder sehr intensiv gepflegt. (RNO)



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