11. Mai 2012, Weserbergland

Automatische Radzählgeräte am Weser-Radweg

Erstmalig werden auf dem Weser-Radweg automatische Radzählgeräte installiert, um herauszufinden wie viele Radfahrer tatsächlich auf dem Radweg unterwegs sind. Insgesamt werden drei Zählstellen in Stolzenau, Hessisch Oldendorf und Oedelsheim installiert und sind Bestandteil der derzeitigen Qualitätsoffensive für den Weser-Radweg.

Die niedersächsischen Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden, Schaumburg, Northeim und Nienburg finanzieren gemeinsam dieses Projekt, welches zunächst für die nächsten drei Jahre angelegt ist. Die Zählstellen sind fest installiert und sollen permanent Daten zuliefern, so dass daraus Jahreswerte ermittelt werden können. Die Radzählung erfolgt mittels moderner Radartechnologie und wird online erfasst. Um aus den Daten wichtige Erkenntnisse zum Marketing zu gewinnen wird parallel an bestimmten Tagen dazu eine systematische Befragung der Radler auf dem Weg durchgeführt.

Aus den Befragungen und Zählungen sollen wichtige Ergebnisse, die bisher nicht vorliegen, über die Gästestruktur und deren Radfahrverhalten abgeleitet werden. Neben der Erkenntnis, wie viele Radfahrer auf dem Weg unterwegs sind, benötigen die Marketingexperten Angaben darüber, wer auf dem Weg fährt und welche Streckenabschnitte befahren werden.

Die Projektmethodik hat sich bereits seit 2009 als Pilotprojekt im Land Brandenburg bewährt, wo schon mehr als 63 Zählstationen im Einsatz waren und über 50.000 Radfahrer befragt wurden. Der Weserbergland Tourismus e.V. mit Sitz in Hameln betreut und wickelt das Projekt ab und die Ingenieurgesellschaft Stolz mbH aus Neuss sowie das Büro Radschlag aus Berlin haben die fachliche Begleitung des Projektes inne. (Weserbergland Tourismus)



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