21. Mai 2012, Emilia Romagna

Nachbeben erschüttern die Emilia Romagna

Norditalien kommt nicht zur Ruhe: Nachdem am frühen Sonntagmorgen ein Erdbeben der Stärke 6,0 die Region Emilia Romagna erschüttert hatte, lösten mehrere Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 3,7 in der Nacht zum Montag weiterhin Angst und Schrecken aus. Tausende Bewohner aus den Erdbebengebieten, vor allem aus Bologna, Ferrara, Mantua und Modena, verbrachten die Nacht bei Verwandten und Freunden oder kamen in Notunterkünften unter.

Bei dem Erdbeben am Sonntag, dessen Epizentrum in Sant’Agostino in der Provinz Ferrara lag, kamen mindestens sieben Menschen ums Leben. Unter den Opfern war auch eine deutsche Geschäftsfrau. Rund 50 Menschen erlitten zum Teil schwere Verletzungen, mindestens 3.000 Anwohner wurden obdachlos. Unzählige historische Bauwerke wurden schwer beschädigt. (RNO)



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