27. Mai 2012, Brasilien

Teilveto: Dilma Rousseff setzt sich für Brasiliens Wälder ein

Aufatmen für die Klimaschützer der Erde: Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat gegen das umstrittene neue Waldgesetz in Brasilien ihr Veto eingelegt und verhindert somit womöglich die weitere illegale Abholzung und Rodung der brasilianischen Wälder.

Nach einem Bericht der „Tagesschau“ legte Rousseff gegen zwölf Punkte der „Código Florestal“ ihr Veto ein und nahm insgesamt 32 Änderungen vor. Das Teilveto kann nun nur noch mit einer Merhheit im Parlament außer Kraft gesetzt werden.

In den vergangenen Monaten gab es seitens der Umweltorganisationen enorme Kritik an der Gesetzesnovelle: vorgeworfen wurde den Kongressabgeordneten u.a. das sie ein Gesetz billigen, dass womöglich einen Freifahrtsschein für die Abholzung der Amazonas-Regenwälder darstellt. (RNO)



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