Dominikanische Republik: 100 Millionen Euro für verbesserte Infrastruktur

Daumen nach oben bei der Steigerung der Touristenzahlen: die Dominikanische Republik führt zusammen mit Méxiko und Brasilien das Ranking der lateinamerikanischen Tourismus-Destinationen in 2011 und 2012 an. In der Karibik ist das Land seit vielen Jahren die Nummer eins im Tourismus.

Solch positive Entwicklung wurde durch die hohen Investitionen möglich, die das Tourismusministerium der Dominikanischen Republik über CEIZTUR, das Exekutiv-Komitee für die Infrastruktur in touristischen Gebieten (Comité Ejecutor de Infrastrucutras en Zonas Turísticas) in die Infrastruktur des Landes, insbesondere in den Straßen- und Kanalisationsbau, aber auch in viele andere wichtige Projekte geleitet hat.

In den Jahren zwischen 2006 und 2011 flossen 4.936,2 Millionen Dominikanische Pesos, das sind umgerechnet 98,23 Millionen Euro, in 97 verschiedene Projekte zur Infrastruktur-Verbesserungen im ganzen Land. 50 Prozent dieser Summe wurden in den Jahren 2009 und 2010 investiert.

Mit von Bedeutung waren, neben dem Straßen- und Kanalisationsbau, vielfältige Strand-Sanierungen, die in Folge vermehrt ausländische Investoren anzogen, die neue Hotels und Resorts bauten. Besonders bemerkbar machte sich der Erfolg solcher Maßnahmen in den Städten Juan Dolio (nahe der Hauptstadt Santo Domingo), Playa Dorada, Long Beach und Cabarete (an der Nordküste der Karibikinsel).

Zu den herausragenden Projekten gehört außerdem die Renovierung der Seilbahn von Puerto Plata, die Besucher auf den Berg Loma Isabel de Torres bringt, von wo aus sie eine atemberaubende Aussicht über die Stadt und die Küste mit der ebenfalls neu angelegten Strandpromenade „Malecon de Puerto Plata“ haben.

Durch die enormen Anstrengungen im Straßenbau in den letzten Jahren konnten immer mehr landschaftlich spektakuläre Teile des ausgedehnten und topografisch abwechslungsreichen Landes – die Dominikanische Republik ist ungefähr so groß wie die Schweiz – für Touristen erschlossen werden.

Dazu zählen auch Infrastrukturverbesserungen, die von der Zentralregierung vorgenommen wurden und die ebenfalls dem Tourismus zu Gute kommen.

So verbindet die vor kurzen neu erbaute Schnellstraße „Boulevard del Atlántico“ die wichtigen Orte der malerischen Halbinsel Samaná miteinander. Diese, sowie die im Jahr 2008 eröffnete Schnellstraße von Santo Domingo nach Cruce Rincón de Molinillos, die Santo Domingo und Samaná in einer Stunde und 45 Minuten verbindet, und der Flughafen El Catey, haben viel zur touristischen Entwicklung der Region Samaná beigetragen.

Der Ausbau des Abenteuer-Tourismus in der Provinz La Vega im gebirgigen Inland der Dominikanischen Republik mit seinen hohen Bergen, dichten Wäldern, tiefen Schluchten, reißenden Flüssen und spektakulären Wasserfällen, profitierte besonders vom Ausbau zweier Schnellstraßen. Die eine führt von Duarte über Casabito nach Constanza (Länge: 51 Kilometer), die andere von El Río nach Jarabacoa (Länge: 27 Kilometer). Die Landschaft dieser Region gilt auch heute noch als Herausforderung für Straßenbau-Ingenieure.

Für dem Tourismus entscheidend war nicht zuletzt der Ausbau der Schnellstraße „Autopista El Coral“, die im äußersten Osten der Insel, der Region in die der meiste Tourismus fließt und in der 60 Prozent aller Hotelbetten des Landes stehen, die wichtigen Zentren La Romana, Bayahibe, Punta Cana, Bávaro, Cap Cana, Macao und Uvero Alto verbindet. (Fremdenverkehrsamt der Dominikanischen Republik)



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