26. Juni 2012, Ecuador

Der einsame George stirbt auf den Galapagos-Inseln

Traurige Nachrichten von der Charles Darwin Research Station: Das letzte Exemplar seiner Art, der einsame George, wurde tot in seinem Gehege auf der Insel Santa Cruz aufgefunden. Die Schildkröte galt als letzter Vertreter ihrer Art, der „Chelonoidis abingdoni“. Als dieser wurde der knapp 100-jährige George zum Symbol der Artenvielfalt auf den Galapagos-Inseln.

Seine Artverwandten sind indes alles andere als einsam: Seit Mitte der 70er Jahre hat sich die Schildkröten-Population auf den Galapagos-Inseln von rund 3.000 auf etwa 20.000 vergrößert. Es gelang, zehn der 15 vor 40 Jahren noch vom Aussterben bedrohten Galapagos-Schildkrötenarten zu erhalten und den Bestand der Tiere stetig zu steigern.

Von den Pflanzen und Tieren, die in den Anfangstagen der Evolution auf den Inseln lebten, existieren dort heute noch immer 95 Prozent. Viele von ihnen kommen endemisch vor, es gibt sie nur auf den Galapagos-Inseln. Dazu gehören unter anderem die Galapagostaube, der Galapagospinguin und die bekannten Darwin Finken, die 1.000 Kilometer von der Küste Ecuadors entfernt ideale Lebensbedingungen vorfinden. Seit 1959 gelten die rund 114 Galapagos-Inseln als Nationalpark und stehen unter besonderem Schutz. Im Jahr 1978 wurden sie von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.

Informationen über Ecuador gibt es auf www.ecuador.travel und auf Facebook unter www.facebook.com/EcuadorGalapagos. (Ecuador)



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