Geklaute Erdungskabel: Bahnverkehr im Raum Hannover bricht zusammen

Im Großraum Hannover kamen in der Nacht zum Mittwoch große Teile des Bahnverkehrs zum Erliegen: Auf einer etwa zwei Kilometer langen Strecke zwischen Großburgwedel und Isernhagen hatten Metalldiebe Signalanlagen und Strommasten zerlegt, um an die Erdungskabel zu kommen. Die Preise für das darin eingeschlossene Kupfer befinden sich gegenwärtig auf einem Rekordhoch.

Die betroffene Strecke musste in beide Fahrtrichtungen für nahezu acht Stunden voll gesperrt werden, da das Risiko von Stromüberschlägen von den 15.000 Volt-Leitungen nicht ausgeschlossen werden konnte. Während der Reparaturarbeiten wurde die Stromzufuhr unterbrochen.

Insgesamt 107 Nah-, Fern- und Güterverkehrszüge waren von der Vollsperrung betroffen. Alle Fernverbindungen wurden über Rotenburg umgeleitet. (RNO)



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