8. Juli 2012, Virginia, Washington D.C.

Mehr als 40 Tote infolge der Hitzewelle an der US-Ostküste

Die US-Ostküste kommt derzeit nicht aus dem Schwitzen heraus: seit rund zehn Tagen liegen die Temperaturen in Städten wie Washington D.C. bei mindestens 35 Grad Celsius. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hatte es in Washington DC, Maryland und Virginia noch nie eine derart langatmige Hitzewelle gegeben. Am gestrigen Sonnabend erreichten die Temperaturen in Louisville in Kentucky und Pittsburgh in Pennsylvania Rekordwerte von 42 Grad Celsius. Für die Wohngebiete von etwa 115 Millionen Menschen wurden Hitzewarnungen ausgesprochen.

Besonders dramatisch ist die Lage rund um Washington D.C., wo ca. 350.000 Menschen seit den Sturmschäden der vergangenen Woche ohne Strom sind. Die hohen Temperaturen sind insbesondere für ältere Menschen eine Gefahr: so starben in den USA in den vergangenen zwei Wochen rund 46 Menschen infolge der Hitzewelle. Laut einem Bericht der „Tagesschau“ soll ab Montag ein Kaltfront Besserung versprechen und für Werte von dann „nur“ noch 30 Grad Celsius sorgen. (RNO)



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