13. August 2012, Saarland

Zu den größten europäischen Buntsandsteinhöhlen nach Homburg

Wer im Sommer einen kühlen Rückzugort im Saarland sucht, der besucht die Buntsandsteinhöhlen in Homburg: Direkt im Fels unter der Burgruine Hohenburg erstreckt sich ein Höhlenlabyrinth mit einer konstanten Temperatur von 10° Celsius. Es sind Europas größte Buntsandsteinhöhlen. Die kleinen Wellenspuren im gelb und rot leuchtenden Sandstein belegen, dass die Region vor vielen Millionen Jahren von Wasser bedeckt war. Von Menschenhang geschaffen sind Höhlen und Gänge das Ergebnis von Sandabbau als Rohstoff zunächst für die Glasherstellung, später für die Eisenindustrie. Im Zweiten Weltkrieg dienten sie als Luftschutzbunker.

Zurückgeblieben sind zwölf Ebenen, von denen die zehnte Etage zur Besichtigung freigegeben ist. Beeindruckend: die große Kuppelhalle sowie die Abdrücke urzeitlicher Tiere und Pflanzen. Zwischen April und November sind die Höhlen unter Führung täglich zu besichtigen. Tarife, Anmeldungen und Infos: Tel: 06841/2064 und www.homburg.de. Besitzer der FreizeitCARD können sie kostenlos besichtigen: www.freizeitcard.info.

Geschichtsträchtig geht es oberirdisch weiter auf dem Premiumrundwanderweg „Schlossbergtour“: Dabei passiert man Burgruinen auf dem Schlossberg sowie die Überreste einer keltischen Kultstätte bis zum englischen Landschaftsgarten um die steinernen Zeugen des untergegangenen Schlosses Karlsberg. Mehr dazu: www.wandern.saarland.de. (Tourismus Zentrale Saarland GmbH)



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