2. September 2012, Deutschland

Deutschland-Tourismus setzt Aufwärtstrend fort

Stabiles Wachstum auch im Mai: Das Deutschland-Incoming setzt seinen Aufwärtstrend kontinuierlich fort und liefert auch im Mai dieses Jahres wieder zweistellige Zuwächse. „Mit den eindrucksvollen Zahlen aus den ersten fünf Monaten dieses Jahres bestätigt Deutschland seine Position als eines der beliebtesten Reiseländer in Europa“, verkündet Ernst Burgbacher, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der ausländischen Übernachtungen im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um über zehn Prozent gestiegen. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn bis Ende Mai 2012 fast 24 Millionen ausländische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit mehr als zehn Betten gezählt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das ebenfalls einem Zuwachs von über zehn Prozent.

Nachbarländer legen weiter zu
„Die Zuwächse aus Europa entwickeln sich im Mai mit 10,2 Prozent auf konstant hohem Niveau“, erklärt Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Aus den Niederlanden, dem wichtigsten Quellmarkt für das Reiseland Deutschland, konnte das Statistische Bundesamt von Januar bis Mai 2012 ein Plus von neun Prozent vermelden, aus der Schweiz als zweitwichtigstem Quellmarkt sogar ein Plus von über 16 Prozent. Allein im Mai hatten die Gäste aus der Schweiz ein Plus von über 26 Prozent generiert. Insgesamt wurden in den ersten fünf Monaten 2012 schon über 3,3 Millionen Übernachtungen niederländischer Gäste gezählt. Aus der Schweiz waren es im selben Zeitraum fast 1,8 Millionen. Durch die Pfingstfeiertage, die 2012 in den Monat Mai fielen, sind die Nachbarn Belgien (Plus 29,4 Prozent) und Dänemark (Plus 26,9 Prozent) im Mai 2012 im Vergleich zum Vorjahr außergewöhnlich gewachsen.

BRIC-Staaten mit hohen Zuwachsraten
Außerhalb Europas wachsen die BRIC-Staaten weiterhin auf hohem Niveau. Brasilien ist im Mai mit einem Plus von 32,2 Prozent wieder besonders stark gewachsen. Russland verzeichnete mit fast 17 Prozent ebenfalls einen stattlichen Zuwachs, dicht gefolgt von China mit über 13 Prozent. Weiterhin sehr positiv entwickelt sich auch Indien mit einem Plus von über acht Prozent.
Aus den arabischen Golfstaaten ist im Mai ein Plus von knapp 26 Prozent registriert worden. Ein Zuwachs, der vor allem auf die exzellente medizinische Versorgung in Deutschland sowie auf die attraktiven Shoppingmöglichkeiten in Städten wie München, Frankfurt und Düsseldorf zurückzuführen ist. (Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.)



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