5. September 2012, Quito

Neue Mountainbike-Routen ins Hinterland von Quito

Radsportfans können ab sofort in Quito drei neu ausgearbeitete Mountainbike-Routen testen, die in touristisch noch relativ unerschlossene Gebiete in der Nähe der ecuadorianischen Hauptstadt führen.

Gut geeignet für eine Tagestour ist die dreizehn Kilometer lange Strecke von Quito über Nono bis nach Alaspungo im Nordosten Quitos. Der Kontrast der Reisewelten könnte kaum größer sein, wenn die Biker die historische Altstadt hinter sich lassen und nach relativ kurzer Fahrt mitten im Nebelwald ankommen. Eine Oase der Ruhe vor den Toren der Großstadt mit Wasserfällen, Kolibris und seltenen Orchideenarten – dafür lohnt sich jede Anstrengung.

Im Südwesten Quitos, am Fuße des Vulkans Guagua Pichincha, erstreckt sich das Lloa-Tal, bei dessen Durchquerung Mountainbike-Fahrer nicht nur überwältigende Ausblicke auf die Anden genießen, sondern ihre Tour in Palmira zusätzlich mit einem Bad in heißen Thermalquellen krönen können. Die relativ anstrengende Route umfasst von Quito aus und zurück insgesamt 24 Kilometer.

Fortgeschrittene können sich an die 42 Kilometer lange und wegen ihrer Steigungen sehr anspruchsvolle „Libertadores-Route“ trauen, die von Quitos Vorort Cinto aus über Torouco bis hin zum Cruz Loma führt. Auf dieser Tour können Radsportprofis Geschichte atmen: Hier fand 1822 die Schlacht von Pichincha statt, die zur Unabhängigkeit Ecuadors führte. (Quito Turismo)



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