10. September 2012, Quito

Traditionelle Herstellung von Strohhüten als immaterielles Kulturgut der UNESCO geehrt

Für Quito ist es eine Freude zu hören, dass die UNESCO in diesem Jahr die traditionelle Herstellung von Strohhüten auf die Liste der immateriellen Kulturgüter der Menschheit gesetzt hat. Der ecuadorianische Staat, vertreten durch den Kulturminister, hat die Bewerbung für das Auswahlverfahren in die Wege geleitet, um dieses Kulturgut für die ganze Welt sichtbar zu machen und das Herstellungsverfahren in seiner ganzen Dimension als Ausdruck von traditionellem Wissen und Handwerkskunst zu ehren.

Der spanische Flamenco, die Zeremonie von Sama der Türkei, die Prozession von Yamahoko (Tokio), die chinesische Akupunktur, die Oper von Peking und die mediterrane Kost sind einige der anderen immateriellen Kulturgüter der Menschheit, die in der Liste der UNESCO zu finden sind.

Der so genannte Panamahut wird von Handwerkern in Ecuador in hundertprozentiger Handarbeit hergestellt. Besonders die Provinzen Manabí an der Küste und Azuay in den Anden sind für die Produktion der Hüte international bekannt. Diese Tradition soll weltweit bekannt werden, damit Touristen und Geschäftsreisende die Hüte als authentisches ecuadorianisches Handwerk wiedererkennen. Zudem werden auf diese Weise Hunderte Handwerker geehrt, die das Wissen um Techniken, Rituale, Flechtens noch besitzen. Der Panamahut wird als Meisterwerk in die ganze Welt exportiert.

Video: http://www.youtube.com/watch?v=LvVprnNgkIY&list=UU950oCYMkucpWMPj_Z4fPdQ&index=1&feature=plcp. (Quito)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen

Themen: ,





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: