12. September 2012, Quito

In Quito auf den Spuren des kulturellen Erbes wandeln

Auf der Route der sieben Kreuze in Quito lernen die Reisenden das Straßenleben von García Moreno kennen. Sie zählt zu den wenigen Strecken auf den Spuren der spanischen Eroberer. Die unter dem Namen „Sieben Kreuze“ bekannte Strecke war das wirtschaftliche Zentrum des kolonialen Quitos. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Gebäude von verschiedenen Unternehmen wie Lebensmittelgeschäften, Kunsthandwerksläden, Brauereien oder Drogerien genutzt. Im 20. Jahrhundert hatten viele Dienstleistungsbetriebe wie Uhrmacher und Friseure hier ihre Wirkungsstätten.

Der Weg von San Roque
Einige interessante Touren bieten auch die Bewohner von San Roque an. Sie treiben ein touristisch motiviertes Gemeinschaftsprojekt mit Bildungsziel voran. In den Straßen von San Roque können die Gäste das Handwerk und das Alltagsleben der Handwerker, Kaufleute und Bewohner dieses vorzeigbaren Stadtviertels kennenlernen. Viele der Bewohner agieren heute eher als Reiseleiter und Gastgeber, die den Touristen das Wesen dieses Viertels an Hand ihrer täglichen Arbeit näherbringen. Fahrpläne und Öffnungszeiten können Touristen unter den Telefonnummern +593 2289441 und +593 95193452 oder über die Internetseite www.caminosdesanroque.com erfragen.

Die Route von San Marco
Dieses Viertel hat eine lange handwerkliche Tradition vorzuweisen, die bis ins 16. Jahrhundert zurückgeht. Der wunderschöne Bezirk liegt eher verborgen und bietet seinen Besuchern verschiedene Geschäftstreibende, die das Erbe der Stadt bereichern. Viele Handwerker nennen diesen Bezirk ihren Wohn- und Arbeitsort. Diese Menschen geben mit der Überlieferung ihrer traditionellen Handwerkspraktiken dem Bezirk sein besonderes Flair. Reservierungen nimmt die Touristeninformation unter der Nummer +593-2572445 entgegen. (Quito)



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