13. September 2012, Air New Zealand

Air New Zealand erwartet Verdopplung der Einnahmen für 2013

Einen deutlichen Gewinn* vor Steuern in Höhe von 91 Millionen NZ-Dollar (circa 58,3 Millionen Euro) hat Air New Zealand im Geschäftsjahr 2011/2012 (1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012) erzielt. Dies entspricht einer Steigerung von 21 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr. Die Sparmaßnahmen der Airline zeigen früher als erwartet positive Effekte. Für das neue Jahr erwartet die Fluggesellschaft eine Verdopplung ihrer Einnahmen. Im umkämpften austral-asiatischen Markt hat sich Air New Zealand klar behauptet.

Chairman John Palmer betonte auf der Bilanzpressekonferenz, dass Air New Zealand gut positioniert sei und den Wachstumskurs, den die Airline bis zur weltweiten Finanzkrise 2008 verfolgt hatte, fortsetzen wolle. Palmer führte weiter aus, dass der Carrier nach Naturkatastrophen wie dem Erdbeben in Christchurch und dem Tsunami in Japan wieder optimistisch in die Zukunft blicke. „Unsere Strategie ist klar: Stärkung des austral-asiatischen Flugbetriebs sowie Steigerung des Ertrags durch Restrukturierung unseres Langstreckennetzes. Trotz der unsicheren Lage der Weltwirtschaft gehen wir davon aus, dass wir unseren Gewinn vor Steuern im nächsten Geschäftsjahr mehr als verdoppeln werden – vorausgesetzt die Nachfrage entwickelt sich wie prognostiziert und die Kerosinpreise bleiben auf ähnlichem Niveau“, sagte Palmer.

Chief Executive Officer Rob Fyfe ergänzt: “Air New Zealand hat in den vergangenen drei Jahren die beständigste und verhältnismäßig gesehen beste finanzielle Performance aller austral-asiatischen Airlines abgeliefert.“ Auch hätte sie ihr Leistungsvermögen längst nicht ausgeschöpft. Laut Fyfe hat sich die Fluggesellschaft in den letzten drei Jahren ein solides Gerüst erarbeitet, um ihre Wettbewerbsfähigkeit und finanzielle Leistung zu steigern. Als vollen Erfolg bezeichnete er die engere Partnerschaft mit Virgin Australia und die trans-tasmanische Allianz.

Das verstärkte Engagement auf der Langstrecke mit Investitionen von einer Milliarde NZ-Dollar in modernstes, kerosinsparendes Fluggerät, innovative Kabinenausstattung und Service sowie die Fokussierung auf die Nachfrage stärksten Strecken zeige Erfolge. Bereits für 2013, deutlich früher als geplant, erwartet Fyfe eine höhere Profitabilität im Langstreckennetz. Das Flottenmodernisierungs-Programm, kombiniert mit verbessertem Flugbetrieb und einem höheren Sitzladefaktor resultierte dabei über die letzten fünf Jahre in Einsparungen von Kerosinkosten von 550 Millionen NZ-Dollar (circa 352 Millionen Euro).

Abschließend hoben die Verantwortlichen hervor, dass die im Februar 2012 verkündeten Ziele, bis 2015 zusätzlich 195 Millionen NZ-Dollar (circa 125 Millionen Euro) zu erwirtschaften, übertroffen würden. So soll die Profitabilität nunmehr um 250 Millionen NZ-Dollar (circa 160 Millionen Euro) gesteigert werden – 130 Millionen NZ-Dollar davon allein im Finanzjahr 2013. Zu den Maßnahmen zähle hierbei primär die nun abgeschlossene Kostenprüfung des Gesamtunternehmens, die Vorteile einer modernen treibstoffsparenden Flotte mit geringerem Wartungsaufwand sowie die Konzentration auf die lukrativsten Märkte.

Die Zahlen in der Übersicht:
· Gewinn* vor Steuern (Normalised Earnings): 91 Millionen NZ-Dollar, plus 21 Prozent (circa 58,3 Millionen Euro).
· Gewinn nach Steuern: 71 Millionen NZ-Dollar, minus 12 Prozent (circa 45,5 Millionen Euro).
· Umsatz: 4,5 Milliarden NZ-Dollar (circa 2,8 Milliarden Euro)
* „Normalised Earnings“ – umfasst Gewinne gemäß NZ IFRS (International Financial Reporting Standards) ohne Berücksichtigung von Netto-Gewinnen oder -Verlusten aus nicht-gebuchten und inaktiven Sicherungsgeschäften, die in einer anderen Finanzperiode wirksam werden.

Weitere Informationen zu Air New Zealand im Internet: www.airnewzealand.de. (Air New Zealand)



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