25. September 2012, Bayerisches Golf & Thermenland

Aktives Altern im Bayerischen Golf- und Thermenland

Die Europäische Union unterstützt als Reaktion auf den demografischen Wandel 2012 zahlreiche Projekte zur „Kultur des aktiven Alterns“. Ziel ist es, eine aktivere Rolle älterer Generationen in der Gesellschaft zu fördern. Das Konzept beruht auf den drei Säulen Gesundheitsförderung, medizinische Versorgung und soziale Integration. Alexander von Poschinger, Marketingleiter des Bayerischen Golf- und Thermenlands, unterstreicht, weshalb die beliebte Ferienregion in Ostbayern alle Voraussetzungen für ein aktives Altern erfüllt und damit bestens gerüstet in die Zukunft blickt.

Schlagwort Gesundheitsförderung: Mit welchen Angeboten unterstützt die Region Vitalität und Bewegungsfreude?
Regelmäßige Bewegung und körperliches Training gehören vor allem für ältere Menschen zu den wichtigsten Faktoren für Gesundheit und Wohlbefinden. Bad Füssing hat zum Beispiel mit dem Biovital- BewegungsParcours einen „Gesundheits-Spielplatz“ geschaffen, auf dem speziell ältere Menschen die Möglichkeit haben, Kraft, Ausdauer und Koordination auf schonende Weise zu trainieren (www.bad-fuessing.de/treffpunkt-gesundheit-bad-fuessing-biovital-bewegungsparcours).
Bad Griesbach wiederum bietet umfassende Gesundheitsförderung z.B. in Form der sogenannten Präventionswochen, die gezielt gesundheitliche Problemzonen wie Muskulatur, Immunsystem oder Herz-Keislauf-Beschwerden behandeln.

Ist Gesundheitsförderung für die Gäste auch außerhalb der Heilbäder möglich?
Ja, auf gut ausgebauten Radwegen und Nordic-Walking-Strecken können Menschen aller Altersgruppen aktiv Gesundheitsvorsorge betreiben. Mit modernen E-Bikes, die an rund 60 Verleihstationen zur Verfügung stehen, lassen sich sogar anspruchsvolle Distanzen mühelos bewältigen. Unterschiedliche Konditionsniveaus spielen keine Rolle mehr – Ausflüge mit der Familie und Gruppentouren sind auch für ältere Menschen in unserer Region problemlos möglich.

Der zweite Eckpfeiler für aktives Altern ist die medizinische Versorgung. Inwiefern garantiert das Bayerische Golf und Thermenland auch hier optimale Behandlung?
Hier punkten unsere fünf Bäder Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Gögging, Bad Birnbach und Bad Abbach mit ihren natürlichen Heilmitteln, ärztlich begleiteten Kuren und medizinischen Therapiemaßnahmen für alle nur denkbaren Indikationen, darunter auch typische Alterskrankheiten. In Bad Gögging beispielsweise kommen mit Naturmoor, Schwefelwasser und Thermalwasser gleich drei Naturheilmittel zur Anwendung. Die lokale Limes-Therme setzt mit dem Bewegungslabor PhysioCompetence neue Maßstäbe in der Prävention und Rehabilitation des Bewegungsapparates. Das Zentrum ist ein in Europa einmaliges Diagnose-System zur Erkennung von Schwächen und Defekten an Wirbelsäule und anderen Gelenken und gleichzeitig ideales Instrument zur Messung des Erfolgs einer intensiven Kur
(www.physio-competence.de).

Werden Kuren denn noch von den gesetzlichen Versicherungen bezuschusst?
Jeder gesetzlich Versicherte, bei dem die medizinischen Voraussetzungen vorliegen, hat Anspruch auf eine Kur. Bei einer stationären Rehabilitation, einer stationären Vorsorgeleistung sowie einer ambulanten Rehabilitation besteht eine volle Kostenübernahme. Die Eigenbeteiligung beträgt 10 Euro pro Tag. Bei ambulanten Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten werden die Kurarzt-Kosten komplett und die Kurmittel zu 90 Prozent übernommen. Zusätzlich gibt es einen Zuschuss für Unterkunft, Verpflegung und Kurtaxe. Kuren werden also nach wie vor finanziell gefördert, mit der Gesundheitsreform hat sich daran nichts geändert. Wer eine Kur plant, kann sich unter www.gesundes-bayern.de über alle notwendigen Schritte zur Kur umfassend informieren.

Soziale Integration gilt als effektives Mittel für psychische Gesundheit im Alter. Kann das Bayerische Golf- und Thermenland auch dazu etwas beitragen?
Ja, durchaus. Unsere Region legt viel Wert auf die kulturelle und soziale Einbindung aller Generationen. Paradebeispiel dafür ist das Mehrgenerationenhaus GRIMi in Bad Griesbach. Es ist als Begegnungsstätte für Senioren und Jugendliche konzipiert. Gemeinschaft und die Möglichkeit für Gespräche geben den Besuchern Denkanstöße und das Gefühl, dazuzugehören. Gymnastik, Gedächtnistraining, internationales Folkloretanzen und vieles mehr unterstützen körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit. Ganz allgemein fördern die vielen kulturellen Angebote der Dom- und Herzogsstädte, die niederbayerische Gastfreundschaft und die vielen Feste Geselligkeit und soziale Integration. Nicht zuletzt spielt auch Barrierefreiheit eine wichtige Rolle, nahezu alle öffentlichen Einrichtungen wie Kurhäuser oder Gärten sind entsprechend gestaltet.

Weitere Informationen und kostenlose Broschüren gibt es beim Tourismusverband Ostbayern e.V., Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg, Tel. 0941/58539-0, Fax 0941/5853939, info@ostbayern-tourismus.de, www.bgutl.de. (Tourismusverband Ostbayern e.V.)



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