9. Januar 2012, Neuseeland

Droht Neuseeland eine erneute Ölpest?

Bei Sturm und starkem Seegang ist das Wrack des bereits Anfang Oktober 2011 vor der Hafenstadt Tauranga an der Nordküste der neuseeländischen Nordinsel havarierten Frachters „Reno“ nun auseinandergebrochen. Obwohl Bergungstruppen die Öltanks schon weitgehend leer pumpen konnten, rechnen die Behörden nun mit weiteren Freisetzungen und fürchten eine neue Ölpest. Daher richtet sich ein Team aktuell auf neue Ölverschmutzungen in der Region sowie die Rettung verschmutzter Seevögel und weiterer Tiere ein.

Schon jetzt gilt die Havarie des „Rena“-Frachters als das verheerendste Umweltdesaster in der neuseeländischen Geschichte. Bisher liefen etwa 360 Tonnen Schweröl in den Südpazifik, über 2.000 Seevögel gingen zugrunde. Darüber hinaus stürzten bis zu 130 der insgesamt 1.300 geladenen Container ins Meer. (RNO)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: