12. Oktober 2012, Biosphäre Potsdam

Biosphäre macht Wissen: Vortrag über die außergewöhnlichen Leistungen von Ameisen in Potsdam

An jedem zweiten Freitag im Monat lädt die Potsdamer Tropenwelt zu einem Vortrag unter dem Titel „Biosphäre macht Wissen“ ein. Die Themenauswahl ist vielfältig, orientiert sich aber immer an den Inhalten der gerade laufenden Sonderausstellung. Noch bis zum 11. November ist „ANIMALYMPIA – Rekorde im Tier- und Pflanzenreich“ in der Potsdamer Tropenwelt zu sehen.

An diesem Freitag, den 12. Oktober heißt der Vortrag „Ameisen – Giganten des Waldes“. Die Biologin Nicole Meyerdirks, die seit mehreren Jahren im Bereich Umweltbildung tätig ist, wird einen außerordentlich spannenden Vortrag über die ungewöhnlichen und teilweise unglaub­lichen Spitzenleistungen dieser hochinteressanten Spezies präsentieren.

Die Angaben zur Anzahl der Ameisenarten schwanken zwischen 11.000 und 12.500, davon leben etwa 200 in Europa. Die ältesten fossilen Funde stammen aus der Kreidezeit und werden auf ein Alter von 100 Mio. Jahren datiert. Alle bekannten Ameisenarten sind in Staaten organisiert. Typische Ameisenstaaten bestehen aus einigen hundert bis mehreren Millionen Individuen. Ameisenstaaten sind arbeitsteilig organisiert und besitzen immer wenigstens drei sogenannte Kasten: Arbeiter, Weibchen (Königin) und Männchen.

Nicole Meyerdirks beschäftigt sich am Freitag mit den Fragen, was eine Ameise als Ameise auszeichnet, was Ameisen alles fressen und vor allem wie die Meisterleistung des Staatenbaus funktioniert. (Biosphäre Potsdam)



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