16. Oktober 2012, Spezialreiseveranstalter

Sonderzüge auf der Route der Transsibirischen Eisenbahn 2013

Im Mai 1891 setzte der Zarensohn Nikolaus in einer kleinen Hafenstadt am Japanischen Meer den Spatenstich für ein großes Unternehmen. Sibirien sollte mit dem fernen Moskau verbunden werden. Der Bau der Transsibirischen Eisenbahn begann. Mit einer Länge von über 9.000 Kilometern und mehr als 80 Stationen ist sie heute immer noch die längste durchgehende Zugstrecke der Welt. Die Städte und Landschaften des riesigen Gebietes, das sie durchquert, üben auf viele Reisende eine ganz besondere Faszination aus. Wer sie kennen lernen möchte, kann 2013 einen Sonderzug besteigen, dessen Fahrt von der Hauptstadt Russlands über die einstige Metropole der Tartaren, über Ostsibirien und die Wüste Gobi bis nach China führt. Moskau, Kasan, Jekaterinenburg, Nowosibirsk, Irkutsk, der Baikal-See und Peking: Das sind einige der Orte, an denen der Zug Halt machen wird. Die 16-tägige Reise, die zwischen Mai und September an mehreren Terminen angeboten wird, hat der Rundreisen-Spezialist e-kolumbus ab 3.890 Euro im Programm.

Auf welche Entdeckungstouren abseits des Fahrplans die Passagiere gehen möchten, können sie zum Teil selbst bestimmen. Wenn sie zum Beispiel genauer wissen möchten, wie die Mongolische Schweiz aussieht, haben sie die Möglichkeit, das Hotelzimmer in Ulaan Baatar mit einer Jurte, dem traditionellen Zelt der Mongolen, zu tauschen und am Lagerfeuer dem Kehlkopfgesang des einstigen Reitervolkes zu lauschen. Den sibirischen Baikal-See überqueren die Reisenden auf dem Schiff. Mitten in der Wüste Gobi erreicht der Zug die chinesische Grenze. Dann heißt es umsteigen: Ein chinesischer Sonderzug bringt die Passagiere nach Peking, wo sie die letzten drei Tage verbringen. Dort wartet eine weitere bauliche Meisterleistung: Die über 6.000 Kilometer lange Große Mauer. (e-kolumbus)



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