25. Oktober 2012, Saarland

Sulzbach lädt zu den 7. Internationalen Glaskunsttagen

Bereits zum 7. Mal finden in Sulzbach die Internationalen Glaskunsttage statt. Dieses Glasfestival hat sich zwischenzeitlich zu einem kulturellen Großereignis in der ganzen Region und darüber hinaus entwickelt und ist ein viel beachteter und anerkannter Treffpunkt internationaler Glaskünstler und Glasliebhaber. Auf Initiative des Kunstvereins Sulzbach und mit Unterstützung der Stadt Sulzbach haben Glaskünstler aus den europäischen und deutschen Glashochburgen ihr Kommen zugesagt und werden ihre Kunst und ihr Handwerk zu zeigen. Auf drei Etagen des Kulturforums AULA bekommen die Besucher ein Nebeneinander von Tradition, Gebrauchskunst und Freier Glaskunst zu sehen. Im Außenbereich der AULA arbeiten Glaskünstler vor den Augen der Zuschauer an Öfen und an der Flamme.

Die Glaskunsttage beginnen am Freitag, 26. Oktober mit der offiziellen Eröffnung um 19.00 Uhr. Besucher sind aber schon ab 16.00 Uhr willkommen und können das Anfeuern der Öfen verfolgen. Am Samstag, 27. 10. ist die Veranstaltung von 11.00 bis 20.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr für Besucher geöffnet. Im Glaskunstbistro ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Weitere Informationen sind erhältlich bei Dagmar Günther „UNIKART“; Grafik – Design, Malerei, Tel.: 06897 / 88032.

Und wer die Fenner Glashüttengeschichte wach werden lassen möchte, sollte einen Besuch im Glas-und Heimatmuseum in Völklingen Ludweiler machen. Schwerpunkt der Glaspräsentation ist dort das Pressglas der Fenner Glashütte (1812 bis 1939), das sich auch heute noch in vielen Haushaltungen befindet. Flaschen hat die Hütte wohl nur bis 1880 gefertigt. Seit den 1880er Jahren bestand die Produktion aus geblasenen und gepressten Gebrauchsartikeln aller Art für den Haushalt. 1927 boomte das Unternehmen und hatte über 1000 Beschäftigte. Aber das ist noch nicht alles. In der Ausstellung „Glas auf den Tisch“ werden in 13 Kojen Tischsituationen aus dem Leben unserer Eltern und Großeltern nachgestellt. Dadurch kann der Besucher mit der Vergangenheit regelrecht in einen Dialog treten. Darüber hinaus erfährt der Besucher bei einer Führung auch einiges über die Siedlungsgeschichte des Stadtteils mit den denkmalgeschützten Glasmacherhäusern in der Leo- und Hausenstraße und über die spannende Unternehmensgeschichte der Fenner Glashütte. Umgekehrt sind die Museumsmacher daran interessiert, was es noch an Erinnerungsstücken gibt, die auf die Fenner Glashütte hinweisen. Dazu gehören natürlich Glasteile aller Art, aber auch Fotos, Schriftstücke oder Erzählungen.

Das Ludweiler Museum ist täglich außer Montags von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Sonntags um 14.30 Uhr gibt es regelmäßig eine öffentliche Führung. Telefonisch ist das Museum erreichbar unter 06898 / 4480060 oder per Mail unter glasmuseum@warndt.de. (Tourismus Zentrale Saarland GmbH)



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