27. Oktober 2012, Bayerischer Wald

Unverfälschte Winternatur im Nationalpark Bayerischer Wald

Seit über 40 Jahren ist die Natur hier sich selbst überlassen. Frei von Eingriffen durch den Menschen kann sich der Wald im Kerngebiet des Nationalparks Bayerischer Wald wieder zurückverwandeln in einen Urwald, wie es ihn zwischen Atlantik und Ural kein zweites Mal gibt. Bei aller Ursprünglichkeit ist der Nationalpark aber über ein umfassendes Wegenetz unzugänglich.

Geführte Wanderungen, im Winter auch auf Skiern oder Schneeschuhen, Touren mit dem Förster oder den Nationalpark-Rangern und viele andere Angebote laden Besucher dazu ein, der unverfälschten Natur ganz nahe zu kommen. Und das ist mitunter tierisch aufregend, zum Beispiel, wenn man die Rothirsche an der Futterstelle beobachtet, im Tier-Freigelände wilden Tieren wie Luchsen, Wisenten oder Wölfen begegnet oder bei einer Walderlebnistour die Überlebensstrategien der Tiere im Winter kennen lernt.

Spannende Erlebnisräume für Kinder, Ausstellungen zur Natur, Filmvorführungen und Tonbildschauen bieten außerdem die beiden Besucherzentren „Haus zur Wildnis“ bei Ludwigsthal und „Hans-Eisenmann-Haus“ bei Neuschönau. Den perfekten Überblick über die Waldwildnis gewinnt man indes auf dem Baumwipfelpfad in Neuschönau, mit 1 300 Metern der weltweit längste seiner Art. Er gipfelt in einen 44 Meter hohen Baumturm, der eine grandiose Aussicht auf die Bayerwald-Berge bietet.

Informationen: Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, Freyunger Straße 2, 94481 Grafenau, Tel. 08552/9600-0, Fax 08552/9600-100, poststelle@npv-bw.bayern.de, www.nationalpark-bayerischer-wald.de. (Tourismusverband Ostbayern e.V.)



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