7. November 2012, Biosphäre Potsdam

Biosphäre Potsdam kürt Cattleya zur Novemberorchidee

Die Cattleya gilt als Königin der Orchideen. Grund dafür sind ihre farbenprächtigen Blüten, oftmals in Magenta, und der intensive, würzige Duft. Die Gattung Cattleya wurde nach dem Gärtner und Orchideensammler William Cattley benannt. Ihm gelang es im 19. Jahrhundert, Orchideen in England zu kultivieren. Die Schönheit der Blüten machte die Cattleya schon kurz nach ihrer Einführung in Europa zu einer der beliebtesten Zierpflanzen.

Die Cattleya stammt ursprünglich aus den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas. Sie wächst meist epiphytisch, das heißt als Aufsitzerpflanze, hoch in den Bäumen. Nur einige wenige Arten leben lithophytisch, d.h. auf Felsen.

Eine Besonderheit der Cattleya ist, dass die Blühdauer der Blüten sehr stark variiert und von der Blütengröße abhängt. Je größer die Blüte, desto kürzer die Blühzeit. Insgesamt schwankt die Blühdauer zwischen einer und acht Wochen. Die Pflanze gilt als lichthungrig, jedoch sollte man sie im Hochsommer nicht der direkten Mittagssonne aussetzen.

Passend zur Herkunft der Orchideenart wird es eine kulinarische Köstlichkeit im Café Tropencamp geben. Die Biosphäre-Besucher erwartet im November ein schmackhafter Eintopf aus Costa Rica in vegetarischer Variante sowie mit Schweine- oder Hühnerfleisch.

Die Biosphäre Potsdam kürt jeden Monat eine andere Art zur Orchidee des Monats. Grund dafür ist, dass jedes Jahr im Frühling eine große Schar an Fans zur Orchideenausstellung pilgert. Jedoch blühen die Orchideen zu völlig unterschiedlichen Jahreszeiten, so dass in der Schau immer nur ein Ausschnitt der Pracht, nämlich die Frühjahrsblüher, gezeigt werden kann. Mit der Orchidee des Monats besteht die Möglichkeit, weitere Gattungen zu präsentieren. (Biosphäre Potsdam)



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