18. November 2012, Sylt

Winterurlaub auf Sylt

Sylt im Winter? Aber sicher. Aus vielerlei Gründen, aber vor allen Dingen aus zweien: Luft und Leere. Oder anders: Wegen des gesunden Reizklimas und weil sich die Insel im Winter von einer ganz anderen, beinahe schon privaten Seite zeigt. Erholsam ist beides. Und eine Reise wert. Mindestens eine.

Wenn der Kopf an menschenleeren Stränden irgendwann nur noch dem Bauch folgt und allein die Möwen den Gedanken die Flugbahn vorgeben, dann ist auf Sylt die Zeit der inneren Ruhe angebrochen. Jene Wochen, in denen man ganz besonders gut auf sich selbst lauschen kann. Oder man lässt einfach die Insel erzählen: von Gezeiten, Wind und Wellen, von alten Winter-Bräuchen und neuen Freunden. Einheimischen und jener überschaubaren Zahl von Gästen, die dieselbe Sprache sprechen, dieselbe tiefe Leidenschaft hegen für die andere, die stillere Seite der Insel.

Sylt im Winter ist rauer, zurückhaltender, relaxter. Im positiven Sinn. Die Farben: eher milchig statt kräftig. Die Temperaturen: eher knackig als mild. Kalt für die einen. Stimulierend für die anderen. Oder einfach rundum gut – mit allen Ecken und Kanten. Die Melodie einer Insel. Denn wenn draußen der Wind heult und das Meer einen etwas härteren Takt anschlägt, prasselt drinnen ein Feuer, blättert man knisternd eine Buchseite um, greift entspannt zu seinem Friesentee oder genießt die Hitze des jüngsten Aufgusses. Winter auf Sylt – Wellness und Innehalten sind da kein Muss, sondern ein Bedürfnis.

Eine ganze Insel als Energiequelle. Zum Abschalten und Auftanken. Die Luft: geht beinahe schon schwanger mit Jod und hat die Erkältungsresistenz gleich mit eingebaut. Und mehr noch: Salz, Mineralien und Spurenelemente aus dem Meer steigern nicht nur die körperliche Abwehr, sie befreien auch die Atemwege, regen den Stoffwechsel an und fördern die Durchblutung. Einfach nur atmen. Der Rest passiert wie von selbst – und resultiert in mehr Leistungsfähigkeit, in klarer, straffer Haut, in mehr Bewusstsein für den eigenen Körper und dessen Bedürfnisse.

Oder: Thalasso, Synonym für die Kraft des Meeres, nutzt Spurenelemente, Vitamine, Proteinen und Aminosäuren macht sich Meersalz, Algen und Schlamm der Nordsee zu eigen. Die wichtigste Zutat jedoch bleibt das Wasser selbst und davon hat Sylt genug, direkt vor der eigenen Haustür. Das Ergebnis: Thalasso-Anwendungen mit höchstmöglicher Wirkkraft. Auch dafür steht die Insel mit ihrer Vielzahl an Wellness-Einrichtungen. Ebenso wie für Aromatherapien, warme Öle, kräftige Massagen und ja, auch für Sylt auf der Haut. Der Heilschlick der Insel – im Spa am Meer, dem „Syltness Center“ in Westerland, beispielsweise sorgt er für wohlige Wärme nach einem strammen Spaziergang, für Muskelentspannung und Wohlfühlmomente.

Die wiederum lassen sich auch in einer der fünf Sylter Strandsaunen von List bis Hörnum erleben. Ausblick inklusive – und das erfrischendste Tauchbecken des Winters nur wenige Schritte entfernt: die Nordsee. Die Dialektik von Wärme und Kälte, das eine ließe sich ohne das andere niemals mit einem so wohligen Schauer genießen. Warmduscher unter den Winter-Individualisten zieht es allerdings vielleicht eher in die „Sylter Welle“. Brandungsgefühle mitten im November – selbst im Bikini, ist das gar kein Problem. Loslassen, losschwimmen. Und dann ein wenig Yoga. Gegen den kleinen Durchhänger. Für das Körpergefühl. Oder Qigong. Für die Seele. Gegen Stress. Weil auch Ruhe verarbeitet werden muss. Weil Urlaub auch stille Momente haben sollte.

Und plötzlich denkt man nicht mehr an Alltag, sondern nur an das Hier und Jetzt, an heißen Tee an kalten Lippen, den nächsten Saunagang, Wind und Salz im Gesicht – und wundert sich, wie man es jemals ausgehalten hat. Ohne Sylt im Winter. (Sylt Marketing GmbH)



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