1. Dezember 2012, Flughafen Hamburg

Hamburg Airport für die Enteisungssaison gerüstet

Die Enteisungssaison hat begonnen und Hamburg Airport ist in diesem Jahr noch besser gerüstet: Der Flughafen hat elf neue Tanks für das wichtige Enteisungsmittel aus rostfreiem Edelstahl in Betrieb genommen. Mit mehr als 250.000 Litern Fassungsvermögen bieten sie die doppelte Kapazität der bisherigen Anlagen.

Für die neue Enteisungsanlage im Süden des Flughafens wurden alle Beschäftigten im Winterdienst extra geschult. Mehr als 70 Mitarbeiter garantieren in den Wintermonaten durch ihren Schichtbetrieb rund um die Uhr die Flugzeugenteisung auf dem Vorfeld.

Enteisung am Hamburg Airport
Acht Spezialfahrzeuge sorgen am Hamburg Airport für die Enteisung von Flugzeugen. Wenn der Flugzeugkapitän die Enteisung beauftragt, befreien die als „Elefanten“ bezeichneten Fahrzeuge direkt an der jeweiligen Position des Flugzeugs die Außenhaut der Maschinen von gefährlichem Eisansatz. Mit Hilfe eines Glykol-Gemisches verhindern sie außerdem, dass sich neues Eis vor dem Start bildet. Damit das Enteisungs-Fluid nicht in die Umwelt und in das Grundwasser gelangt, wird das Wasser vom Vorfeld gesondert über eine spezielle Anlage geklärt.

Der Eisansatz an der Außenhaut der Flugzeuge ist deshalb so gefährlich, weil sie die Steuerelemente unbeweglich machen können, die Aerodynamik beeinträchtigen und ein kontrollierter Flug nicht mehr möglich ist. Außerdem ist das Gewicht der Kälteplatten sicherheitsgefährdend, da es mehrere Tonnen pro Flugzeug betragen kann. (Flughafen Hamburg)



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