30. Januar 2013, Ungarn

Natur und Weingüter beim Wandern in Westpannonien entdecken

Wanderfreunde aufgepasst: Ungarn ist nicht nur für Kultur- und Badeurlauber das ideale Reiseziel. Auch Sportfreunde sind im Land an der Donau gut aufgehoben. Wie wäre es also mit einer Wandertour durch Westpannonien, vorbei an Weingütern und unberührter Natur? Hügel und Täler, bäuerliches Kunsthandwerk und traditionelle Küche prägen den Charakter und den Charme der Region. Vor allem die Umgebung von Sopron und Kőszeg lockt mit zahlreichen Wanderwegen durch die wilde Natur des Donaustaates. So lernen Urlauber auf dem 13 Kilometer langen Wanderweg von Velem nach Kőszeg beispielsweise Interessantes aus der Geschichte der Region kennen. Weinstuben am Wegesrand laden zum Verweilen und Genießen ein.

Start dieser Tour Velem, ein bekannter Heilort für Atemwegserkrankungen, nahe der österreichischen Grenze an den Hängen des Günser Gebirges. Inmitten des Naturparks Geschriebenstein-Irottkö beginnt die 13 Kilometer lange Wanderung. Die Route führt weiter nach St. Vid. Umrahmt von den Ruinen einer von Kelten erbauten Siedlung auf dem St- Vid Berg tauchen Wanderer ein in eine frühere Zeit. Die ursprüngliche Kapelle wurde 1713 errichtet, der Ort gilt heute als bekannter Wallfahrtsort. Im ansässigen Forstmuseum und der Waldschule, erfahren Einheimische und Touristen Wissenswerte aus der Umgebung. Nicht verpassen sollten Urlauber den Ausblick vom umgebauten Aussichtsturm „Altes Haus“. Der Blick auf das Günser Vorland (Köszeghegyalja) ist einmalig. Köszeg, das Ziel der Wanderung, ist eines der schönsten Städtchen Westpannoniens. In der Kleinstadt findet man kaum eine Straße, die gerade verläuft. Die Straßenstruktur hat sich seit dem Mittelalter nicht verändert.

Ein weiteres Highlight für Wanderer ist die Landschaft Örség (deutsch: „Wächterland“). Sie liegt im südwestlichsten Eck Westpannoniens, von Wäldern und Hainen umgeben in wunderschöner Natur. Nicht nur Wanderfreunde genießen die angenehme Stille und reine Luft der Gegend. Traditionelles bäuerliches Kleinhandwerk wie Korbflechten, Kürbiskernöl-Pressen und Töpfern erleben Besucher in den Höfen der Handwerksmeister hautnah. Von Frühjahr bis Herbst finden abwechslungsreiche Veranstaltungen wie das Brauchtumsfest „Hétrétország“ („Siebenwiesenland“) oder das Internationale Kürbisfestival statt. Auch der Landstrich Göcsej mit rund 70 romantischen Dörfern und das Murtal im südwestlichen Grenzgebiet kann auf zahlreichen Routen entdeckt werden. (Ungarisches Tourismusamt)



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