4. Februar 2013, Regensburg

Erinnerung an „Teutsche Zungen“ in der Walhalla im Regensburger Land

Lessing, Goethe, Luther und Kopernikus sowie zuletzt der Schriftsteller und Walhalla-Kritiker Heinrich Heine: 130 Büsten und 65 Gedenktafeln erinnern in der Walhalla bei Donaustauf an bedeutende Persönlichkeiten „Teutscher Zunge“. Im Auftrag von König Ludwig I. von 1830 bis 1842 in der Gestalt eines marmornen griechischen Tempels errichtet, ist die Walhalla das älteste Beispiel monumentaler Gedenkstätten Deutschlands und zugleich eines der bedeutendsten Bauwerke des Klassizismus.

Gemeinsam mit der Burgruine Donaustauf und dem Nepal-Himalaya-Pavillon in Wisent, in dessen Schau- und Sichtungsgarten mehr als 3 000 verschiedene Pflanzenarten wachsen, zählt die Walhalla zu den beliebtesten Ausflugszielen im Regensburger Land. Wunderbar verbinden lässt sich der Besuch mit einer Schifffahrt auf der Donau. Auf der Strecke zwischen Regensburg und Wörth liegt das kleinste Weinbaugebiet Deutschlands. Wissenswertes über Anbau und Geschichte des Regensburger Landweins erfährt man im Baierweinmuseum oder bei einem Rundgang auf dem Weinlehrpfad in Bach an der Donau, auf einen gemütlichen Schoppen kann man anschließend in den Weinstuben in Bach oder Kruckenberg einkehren.

Informationen: Landratsamt Regensburg, Altmühlstraße 1, 93059 Regensburg, Tel. 0941/4009-567, Fax 0941/4009-490, tourismus@landratsamt-regensburg.de, www.landkreis-regensburg.de. (Tourismusverband Ostbayern e.V.)



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