3. April 2013, Leipzig

Baubeginn für Amurleoparden-Anlage im Zoo Leipzig

Mit dem offiziellen Spatenstich für eine neue Amurleoparden-Anlage hat der Zoo Leipzig im Jahr seines 135. Geburtstages heute den Weg in die Zukunft fortgesetzt. Der Bau eines modernen, naturnah gestalteten Geheges für die vom Aussterben bedrohten Katzen markiert den Auftakt für die dritte und letzte Phase des Masterplanes Zoo der Zukunft.

Innerhalb eines Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und die Amurleoparden in der neuen Anlage heimisch werden. Das neue Gehege, das unmittelbar an die Tiger-Taiga angrenzen wird, ist die dritte Heimat für die seltenen Katzen im Zoo Leipzig. Als am 28. März 1968 erstmals Amurleoparden (Panthera pardus orientalis) in den Zoo Leipzig kamen, lebten sie zunächst im damaligen Raubtierhaus (heute das Entdeckerhaus Arche), bevor sie zur Jahrtausendwende in die alte Tigerfarm umzogen, wo derzeit die beiden Amurleoparden Vatne und Xembalo untergebracht sind.

Im Zoo Leipzig wurden in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche wegweisende Projekte wie die Menschenaffenanlage Pongoland, die afrikanische Kiwara-Savanne, die Tropenerlebniswelt Gondwanaland und die Tiger-Taiga, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum begeht, realisiert. Für die dritte Phase des Masterplanes stehen neben dem Bau der Amurleoparden-Anlage u.a. der Umbau der historischen Bärenburg und die Entwicklung der gesamten Themenwelt Südamerika bevor. Bis 2020 soll der Masterplan Zoo der Zukunft vollständig verwirklicht werden.

Eckdaten zum Bauprojekt Amurleoparden-Anlage
Spatenstich: 03. April 2013
Baukosten: 1,8 Millionen Euro
Architekt: Peter Rasbach
Bauleitung: Büro HJW
Gesamtgröße: 1.626 qm
Gehegefläche: ca. 500 qm
(Zoo Leipzig)



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