5. Juni 2013, Deutsche Bahn

Neue ICE-Strecken mit Internetempfang

Die Deutsche Bahn (DB) und die Deutsche Telekom haben den Internetempfang im ICE massiv ausgebaut. Ab sofort steht der Service auf fünf neuen Strecken in allen mit dem HotSpot-Logo gekennzeichneten ICE zur Verfügung: Hamburg–Berlin, Frankfurt (Main)–Nürnberg–München, Dortmund–Hannover–Berlin, Göttingen–Wolfsburg und Fulda–Würzburg. Damit wurden die Strecken mit Internetempfang auf 3.000 Kilometer verdoppelt. Derzeit sind 90 ICE-Züge mit der notwendigen Empfangstechnik ausgestattet, bis Ende des Jahres werden es 180 von geplant rund 255 ICE-Zügen sein.

Bis Anfang 2014 soll das 5.200 Kilometer lange ICE-Kernnetz, auf dem rund
98 Prozent der ICE-Verkehrsleistung erbracht werden, für den Internetempfang ausgerüstet sein. Die Umrüstung der ICE-Flotte zu rollenden HotSpots soll bis Ende 2014 weitestgehend abgeschlossen sein.
„Viele Bahnreisende wollen mit ihrem Smartphone, Tablet oder Notebook zu jeder Zeit online gehen. Der Ausbau des ICE-Kernnetzes ermöglicht es immer mehr Reisenden, auch bei Tempo 300 drahtlos im Internet zu surfen, E-Mails zu verschicken oder Dokumente in der Cloud zu bearbeiten“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Technik-Geschäftsführer der Telekom Deutschland.

Darüber hinaus wurde die Log-In-Seite für das Internet im ICE überarbeitet. Dort kann der Kunde auf einen Blick sehen, ob der Internetzugang verfügbar ist. Auch aktuelle Informationen zur Zugfahrt inklusive der Pünktlichkeitsanzeige sind jetzt abrufbar.

Die rollenden HotSpots stehen sowohl Telekom-Kunden als auch Reisenden ohne Telekom-Vertrag zur Verfügung. Die Telekom betreibt aktuell mehr als 12.000 HotSpot-Standorte in Deutschland. Weltweit sind es rund 50.000. (DB)



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