2. September 2013, Deutsche Bahn

Videoüberwachung an Bahnhöfen soll ausgebaut werden

Das Bundesministerium des Innern und die Deutsche Bahn AG haben eine Grundsatzvereinbarung zu Ausbau und Modernisierung der Videoüberwachung und -aufzeichnung an Bahnhöfen abgeschlossen. In den kommenden sechs Jahren sollen rund 36 Millionen Euro in das gemeinsame Programm fließen. Darüber hinaus werden weitere Mittel von etwa 24 Millionen Euro von der Bahn in die Weiterentwicklung der 3-S-Zentralen, die für Sicherheit, Sauberkeit und Service stehen, und damit in die Sicherheit der Bahnhöfe investiert.

Bei der DB liegt der Schwerpunkt auf der Videobeobachtung, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Die Bundespolizei verantwortet die Videoüberwachung sowie die Aufzeichnung und Auswertung der Bilder. Sie setzt die Videotechnik zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit auf dem Gebiet der Bahnanlagen und zur Strafverfolgung ein.

Die Installation der neuen Videotechnik wird von der Bundespolizei und der Deutschen Bahn gemeinsam geplant. Die konkrete Umsetzung des Programms erarbeiten DB und Bundespolizei in den kommenden Monaten gemeinsam. Die dafür infrage kommenden Bahnhöfe werden derzeit gemeinsam anhand polizeilicher und bahnbetrieblicher Kriterien ausgewählt und anschließend priorisiert und projektiert. (DB)



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