3. September 2013, Chicago

Open House Chicago – Einblicke in außergewöhnliche Gebäude

Wie sieht in Chicago eine Präsidentensuite aus, in der Staatsoberhäupter übernachten? Wie sind die Lofts der berühmtesten Architektenbüros der Stadt gestaltet? Und wie lebt man in einem von Stararchitekten designten Haus? Zu „Open House Chicago“ öffnen sich am 19. und 20. Oktober 2013 in der Millionenmetropole am Michigansee viele Türen, die der breiten Öffentlichkeit normalerweise verschlossen bleiben. Insgesamt 150 Gebäude – Wolkenkratzer, Wohnhäuser, Hotels, Theater, Restaurants, Privatclubs und vieles mehr – gewähren hochinteressante Einblicke.

Teilnehmer können bei „Open House Chicago“ wahre Schätze entdecken. Zum Beispiel den mit Ornamenten, Teppichen und Kandelabern prächtig gestalteten Empire Room des Palmer House Hilton. Dort befand sich in den 1930er Jahren einer der berühmtesten Nachtclubs der USA. Entertainer wie Frank Sinatra, Judy Garland, Louis Armstrong legten dort den Grundstein zu ihren großen Karrieren. Entworfen hat das Palmer House das Architektenbüro Holabird & Root. Dessen topmoderne Designstudios im Marquette Building laden am dritten Oktober-Wochenende ebenfalls zu Besichtigungen ein. So auch der Metropolitan Club in der 66. und 67. Etage des Willis Towers. Er ist Treffpunkt des „Who is who“ von Chicagos Finanz- und Geschäftsleben und bietet neben Weinbar und Fitnesscenter eine tolle Aussicht auf die Stadt. Der neogotische Tribune Tower (Sitz der Tageszeitung „Chicago Tribune“), das Rathaus von 1911, der „House of Blues“ Musikclub, das Restaurant Berghoff’s und das McCormick Brückenhäuschen am Chicago River sind weitere Gebäude in der Innenstadt, die bei „Open House Chicago“ zu besichtigen sind. Chicagos Stadtteile locken unter anderem mit den Produktionsstätten der Goose Island Brauerei und der City Winery, aber auch mit dem ursprünglichen, nur 14 Stockwerke hohen Sears Tower. Das Emil Bach House ist ein exzellentes, nur selten zugängliches Beispiel für den berühmten Präriestil des Architekten Frank Lloyd Wright.

Die Besichtigungen bei „OpenHouse Chicago“ kosten keinen Eintritt, auch muss man sich zu Führungen nicht vorab anmelden. Weitere Informationen gibt es online unter www.openhousechicago.org. (FVA Chicago)



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