14. März 2014, Nordjütland

Haus der Musk in Aalborg wird eingeweiht

Am 29. März 2014 eröffnet im norddänischen Aalborg das „Musikkens Hus“ – das Haus der Musik. Die Konzertstätte ist neuer Bestandteil der modernisierten Hafenfront und wird mit einem 13tägigen Programm aus 30 Konzerten eingeweiht. Auf vier Bühnen reicht die Bandbreite der Künstler von lokalen Bigbands und Chören über Live-Film-Untermahlung durch das Aalborg Symfonieorkester bis hin zu Pop- und Jazz-Ikone Jamie Cullum. Einer der Höhepunkte ist der Auftritt des britischen Royal Philharmonic Orchestras am siebten April mit der deutschen Violinistin Arabelle Steinbacher. Aalborg ist als Konzertstadt bei deutschen Künstlern generell sehr beliebt. Im vergangenen Jahr traten beispielsweise Helene Fischer und James Last auf. Das Musikkens Hus wurde von den österreichischen Architekten COOP HIMMELB(L)AU entworfen. Es ist unter anderem das neue zu Hause des Aalborg Symfoniorkester sowie des Instituts für Musik der Universität.

Das Konzerthaus ist über 20.000 Quadratmeter groß. Auf neun Stockwerke verteilen sich unter anderem vier Konzertsäle mit einer Kapazität von jeweils 300 bis zu fast 1.300 Sitzplätzen, ein Restaurant, das dreistöckige Foyer sowie Unterrichts- und Verwaltungsräume. Feste Mieter sind neben dem Aalborg Symfoniorkester und dem Institut für Musik der Universität Aalborg, die Aalborg-Abteilung des Jyske Musikkonservatoriums, das Zentrum für dänische Jazzgeschichte, das Musikkens Spisehus sowie die eigene Verwaltung des Musikkens Hus.

Das Musikhaus liegt direkt an der „Havnefronten“ am Wasser und bietet einen Blick über den Limfjord. Es dient in Zukunft nicht nur als musikalischer Versammlungsort, sondern gestaltet auch das neue, moderne Aussehen der Stadt mit. Die Planungen übernahm das renommierte Architekturbüro COOP HIMMELB(L)AU aus Wien. Die Arbeiten der Gruppe waren schon Gegenstand zahlreicher Ausstellungen, unter anderem im Museum of Modern Art in New York, im Museum für angewandte Kunst in Wien oder dem Centre Pompidou in Paris. Bereits 2008 eröffnete an der Hafenfront das Utzon Center, gebaut nach den Entwürfen des berühmtesten Sohnes der Stadt, Jørn Utzon. Sein bekanntestes Werk ist die Oper in Sydney. Nachdem auch das ehemalige Kohlekraftwerk Nordkraft in ein Kulturzentrum umgewandelt wurde, nimmt das neue Bild der Stadt mit moderner Architektur und einer lebendigen Kulturszene immer mehr Gestalt an. (FVA Nordjütland)



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