13. Juni 2014, Maryland

Ausstellung zur Banjo-Produktion in Baltimore

Baltimore spielt nicht nur eine wichtige Rolle in der amerikanischen Kunstszene – hat es doch eine der ältesten Kunsthochschulen der USA vorzuweisen – sondern war und ist bis heute ein bedeutendes Industrie- und Handelszentrum, wie das Baltimore Museum of Industrie (BMI) in der Ausstellung „Making Music: The Banjo in Baltimore & Beyond“ bis zum 18. Oktober 2014 herausstellt. Von den 1730ern bis zu den 1830ern gab es in der Region um die Chesapeake Bay mehr Banjos als an irgendeinem anderen Ort Nordamerikas. Als nördlichster Punkt der Südstaaten und als dessen modernste Industriestadt war Baltimore Mittelpunkt der frühen Massenproduktion jenes Instruments, das von afrikanischen Sklaven entwickelt wurde, die in die neue Welt verschifft worden waren. Das BMI hat dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt liegt bei zwölf US-Dollar für Erwachsene sowie sieben US-Dollar für Kinder zwischen sieben und 18 Jahren. Kinder bis einschließlich sechs Jahren können das Museum kostenfrei besuchen. (Capital Region USA)



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