8. September 2014, El Salvador, Guatemala, Honduras

El Salvador setzt auf Gesundheitstourismus

Die Qualität der Ärzte und der Behandlungen ist entscheidend, wenn es darum geht, ein Zielgebiet für eine medizinische Behandlung zu wählen. Laut Tourismusminister Napoleón Duarte wird in El Salvador aktuell an allen Fronten daran gearbeitet, internationalen Gesundheitstouristen die bestmögliche Qualität bieten zu können. In den kommenden Wochen sollen sieben Krankenhäuser und medizinische Zentren das Gütesiegel der amerikanischen Vereinigung für die Akkreditierung von Krankenhäusern und Praxen (AASFI) erhalten, insgesamt sind dann 16 Einrichtungen in der Region zertifiziert. Gleichzeitig arbeitet das Tourismusministerium von El Salvador an einer Strategie, um den medizinischen Tourismus gemeinsam mit allen beteiligten Leistungsträgern international zu bewerben.

Der Medizintourismus in El Salvador hat im vergangenen Jahr ein starkes Wachstum erfahren und konnte im ersten Halbjahr bereits Einnahmen in Höhe von 12.145,00 Millionen US-Dollar erwirtschaften, im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 26,6%.

Auch die übrigen Länder der Multidestination verfügen über ein starkes Angebot im Segment Medizintourismus.

In Costa Rica sind Thermalbehandlungen von besonderer Bedeutung. Vor allem die Region San Carlos im Norden des Landes bietet eine ausgezeichnete Infrastruktur für Reisende, die Aktivtourismus mit entspannenden und heilenden Thermalanwendungen kombinieren möchten.

Honduras bietet Behandlungen von höchster Qualität zu günstigen Preisen. Zu den gefragtesten Behandlungsfeldern gehören derzeit die Wirbelsäulenchirurgie, Schönheitsoperationen und gynäkologische Behandlungen.

Das Tourismusinstitut von Guatemala und die Kommission für Gesundheits- und Wellness-Tourismus bewerben das Angebot im Medizintourismus mittels einer strategischen Allianz mit der Stadtverwaltung auf internationalem Niveau.

In Nicaragua wird derzeit in die Krankenhäuser und medizinischen Zentren investiert. Das städtische Krankenhaus Vivien Pellas in Managua beispielsweise hat, basierend auf einer Investition von 18 Millionen US Dollar, fünf neue Praxen errichtet, in denen hauptsächlich ausländische Patienten behandelt werden sollen. (CATA)



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