4. November 2014, Deutsche Bahn

Lokführer wollen von Donnerstag bis Montag streiken

Nächste Runde im Tarifstreit bei den Lokführern: die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Lokomotivführer, Lokrangierführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten, Ausbilder, Instruktoren und Trainer in den Eisenbahnverkehrsunternehmen der Deutsche Bahn (DB) zu einem mehrtägigen Arbeitskampf aufgerufen.

Demnach soll im Güterverkehr ab Mittwoch, den 5. November 2014 von 15 Uhr und im Personenverkehr von Donnerstag, den 6. November von 2 Uhr bis zum gemeinsamem Ende am Montag, den 10. November 2014 um 4 Uhr, gestreikt werden.

„Wir wollen und müssen im Auftrag unserer Mitglieder verhandeln, egal ob diese als Lokführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten, Ausbilder, Instruktoren oder Lokrangierführer in den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) der DB arbeiten“ äußerte sich GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky. Die GDL fordert eigenständige Tarifverhandlungen ohne Einschränkung des Grundrechtes auf Koalitionsfreiheit für ihre mehr als 19.000 Mitglieder des Zugpersonals in den EVU der DB.

Nach Angaben der Deutschen Bahn hat die GDL am vergangenen Sonntag die Verhandlungen kurz vor dem Durchbruch platzen lassen. „Dieser Streikaufruf macht nur noch sprachlos und ist reine Schikane! Während sich die Menschen in Deutschland darauf freuen, am 9. November den 25. Jahrestag des Mauerfalls zu feiern, will die GDL mit dem längsten Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn das öffentliche Leben in unserem Land lahmlegen. Wir rufen die GDL auf, den Streikaufruf unverzüglich zurückzunehmen und sich umgehend mit uns an den Verhandlungstisch zu setzen“, erklärt dazu Ulrich Weber, DB-Vorstand Personal.(RNO/DB/GDL)



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