6. November 2014, Deutsche Bahn

Streikauswirkungen im Lokführerstreik unterschiedlich spürbar

Der Streik der GDL führt nicht nur zu starken Einschränkungen im Güterverkehr, seit heute Nacht sind auch Reisende und Pendler von massiven Beeinträchtigungen im Personenverkehr betroffen. Sie müssen sich auf Zugausfälle einstellen und mit längeren Reisezeiten rechnen.

Im Regional- und S-Bahnverkehr sind die Streikauswirkungen unterschiedlich spürbar. Im Regionalverkehr in Westdeutschland stehen über 30 Prozent des üblichen Zugangebotes zur Verfügung, ebenso in Norddeutschland. In Süddeutschland fahren etwa 40 Prozent der Züge. In Ostdeutschland dagegen stehen 15 bis 30 Prozent des üblichen Zugangebots zur Verfügung.

Bei den S-Bahnen München, Nürnberg und Stuttgart wird ein Stundentakt angeboten, ebenso bei der S-Bahn Rhein-Main. Die S-Bahn Berlin fährt auf den Nord-Süd- und Ost-West-Linien alle 20 Minuten. Dasselbe gilt für die S-Bahn Hamburg. (DB)



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