13. November 2014, Städte NRW

Brueghel-Ausstellung in Paderborn

Das vielfältige Schaf­fen der Brueghel-Familie sowie der wichtig­sten Kün­stler in ihrem Umkreis steht im Mit­telpunkt einer Ausstel­lung in Pader­born. Vom 21. Feb­ruar bis 21. Juni 2015 führt sie mit weit über 100 Gemälden, Zeich­nun­gen und Druck­graphiken durch vier Gen­er­a­tio­nen des Wirkens der flämis­chen Maler­dy­nas­tie. Ausstel­lung­sort ist die Städtis­che Galerie in der Rei­thalle am Schloss Neuhaus.

Das the­ma­tis­che Spek­trum der Schau ist breit gefächert: Von den „Sieben Tod­sün­den“ des Hierony­mus Bosch, dem großen Vor­bild des Pieter Bruegel d. Ä., über Flus­sland­schaften und Gen­reszenen von Vater und Sohn Pieter, Alle­gorien und Sinnbilder, mythol­o­gis­che und christliche Darstel­lun­gen, Früchte– und Blu­men­stil­lleben bis zu den sub­tilen Zeich­nun­gen von Dör­fern, Städten und Häfen.

Die Brueghel-Familie zählt zu den bedeu­tend­sten Maler­dy­nas­tien des 16. und 17. Jahrhun­derts. Ihre Werke wur­den bere­its von Zeitgenossen sehr geschätzt. Heute sind sie ein wesentlicher Teil des kul­turellen Erbes Europas und Höhep­unkte in den berühmtesten Museen und Samm­lun­gen der Welt. Über 40 pri­vate sowie öffentliche Samm­lun­gen Europas und Amerikas haben Lei­h­gaben für diese Ausstel­lung geliefert.

Pieter Bruegel d. Ä., der kün­st­lerische Stam­m­vater der Brueghel-Familie, wurde beson­ders durch seine Darstel­lun­gen des bäuer­lichen Lebens bekannt. Sein Sohn Pieter Brueghel d.J. ori­en­tierte sich sehr stark am Werk des Vaters und war im Wesentlichen als dessen Kopist tätig, während sein Bruder Jan Brueghel d. Ä. einen eigen­ständi­gen Stil entwick­elte und sich vor­rangig auf Blu­men­stücke sowie Paradiesszenen spezialisierte. (nrw-tn)



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