28. November 2014, Südtirol

Wolkenstein: Schneeskulpturenwettbewerb zum Thema Dolomiten

Felstürme aus versteinertem Korallenriff und schroffe Pfeiler, darunter ausgedehnte Geröllablagerungen, Wiesen, Hügel und Täler: Von 27. bis 30. Dezember 2014 entstehen im Ortszentrum von Wolkenstein meterhohe Skulpturen zum Thema „Dolomiten – UNESCO Welterbe”. Sechs ausgewählte Grödner Künstler halten die Formvielfalt in Schnee fest. Inspiration gibt es in Sichtweite, schließlich gehört der Naturpark Puez-Geisler mit den markanten Geislerspitzen im Nordosten von Gröden zum Welterbe dazu. Urlauber können jeden Arbeitsschritt mitverfolgen. Am Ende der vier Tage teilen sich die Bildhauer ein Gesamtpreisgeld von 10.800 Euro.

Die lange Grödner Holzschnitztradition hat das Tal in den Dolomiten weltweit bekannt gemacht. Beim Schneeskulpturenwettbewerb tauschen einheimische Künstler ihr Schnitzmesser gegen Schaufeln. Sägen ist nicht erlaubt. Schon vorab müssen ihre Entwürfe eine Fachjury überzeugen: Der Bürgermeister und der Präsident des Tourismusverbandes Wolkenstein sowie die Bildhauermeister Gerald Moroder, Leo Demetz und Vinatzer Adolf wählen die sechs Finalisten. Von 27. bis 30. Dezember 2014 haben die sechs Künstler dann Zeit, ihre Werke in eiskalte Realität umzusetzen – und jeder kann zuschauen. Zwischen 9 und 17 Uhr arbeiten sie im Zentrum von Wolkenstein. Am 30. Dezember um 16 Uhr prämiert die Jury die beste Skulptur. (Val Gardena Gröden)



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