1. Juli 2015, Wien

Beziehungen zwischen den Geschlechtern zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Eine Schau im Unteren Belvedere thematisiert ab 22.10.2015 die Beziehungen zwischen den Geschlechtern zu Beginn des 20. Jahrhunderts anhand von Werken Gustav Klimts, Egon Schieles und Oskar Kokoschkas.

Im frühen 20. Jahrhundert wurde die traditionelle Beziehung zwischen den Geschlechtern durch eine Reihe von sozialen, ökonomischen und philosophischen Veränderungen herausgefordert. Der damals allgemein als Frauenfrage bezeichneten Thematik näherten sich Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka, die drei bedeutendsten Maler der Wiener Moderne, auf verschiedenen, wenn auch sich überschneidenden Wegen.

Vor allem die beginnende Entwicklung in Richtung Geschlechtergleichheit provozierte zur damaligen Zeit vehemente Gegenargumente. Die Ausstellung im Unteren Belvedere untersucht die unterschiedlichen Zugänge, die Klimt, Schiele und Kokoschka zu diesem Thema fanden. Im Zuge dessen will die Schau neue Einblicke in die Beziehungen zwischen den Geschlechtern im frühen 20. Jahrhundert sowie die Ursprünge der modernen sexuellen Identität erarbeiten.

Klimt / Schiele / Kokoschka und die Frauen
22.10.2015-28.2.2016
Belvedere, Unteres Belvedere, Rennweg 6, 1030 Wien
(Wien Tourismus)



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