Neuer Fernradweg „Kulturroute“ im Großraum Hannover

Ob Kloster Loccum, Herrenhäuser Gärten oder die Welterbestätte Fagus-Werk in Alfeld: Die im Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover (EWH) zusammengeschlossenen Kreise und Kommunen und die Region Hannover haben eine Vielzahl an Kulturgütern zu bieten. Insgesamt 26 dieser Sehenswürdigkeiten sind über einen neu ausgewiesenen Fernradweg miteinander verbunden. Zwischendurch locken kleinere Museen, Kirchen, Schlösser und Burgen.

Die beteiligten Kommunen und Tourismusverbände haben den neuen Fernradweg gemeinsam entwickelt und vermarkten ihn als neues touristisches Angebot. Mit bis zu 42.000 zusätzlichen Übernachtungsgästen pro Jahr ist laut einer vom EWH in Auftrag gegebenen Studie zu rechnen. Hinzu kommen weitere ca. 15.000 zusätzliche Tagesausflüglerinnen und -ausflügler von außerhalb des EWH, was zusammengenommen Hotellerie und Gastronomie ein Umsatzplus von rund 10 Millionen Euro brutto pro Jahr bescheren könnte. Die Planung und Erstellung der Kulturroute hat knapp 220.000 Euro gekostet und wurde als Kooperationsprojekt mit rund 120.000 Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE-Programm gefördert.

Zu erkennen ist die „Kulturroute“ anhand von rund 1.600 an den Wegweisern eingehängten Plaketten, die ein weißes K – für Kultur – auf einem roten (Hauptroute), grünen (Nebenrouten) oder blauen (Ergänzungsstrecken) Fähnchen zeigen.

Der neue Radfernweg „Kulturroute“ hat eine Länge von 800 Kilometern und verläuft auch durch die Mittelweser-Region. (Mittelweser Tourismus)



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