2. September 2015, Hurtigruten

Hurtigruten-Stiftung zum Schutz der polaren Regionen

Der norwegische Veranstalter von Expeditions-Seereisen, Hurtigruten, hat das Ziel eine führende Rolle im Bereich nachhaltiger Expeditionsreisen in die Polarregionen einzunehmen. Mit der Gründung der Hurtigruten Stiftung möchte das Unternehmen zum Schutz der gefährdeten Natur und einzigartigen Kultur dieser Gebiete beitragen. Der erste Botschafter der Stiftung ist der Umweltschützer, Extremschwimmer und Anwalt für Seerecht, Lewis Pugh, der von den Vereinten Nationen zum „Patron der Ozeane“ ernannt wurde.

„‘Dugnad’ ist norwegisch und bedeutet, dass man freiwillig für das Gemeinwohl zusammenarbeitet, da man der Meinung ist, es sei wichtig und man leiste einen Beitrag für die Gemeinschaft. Genau das benötigen die Polarregionen, einen guten ‘Dugnad’. Ich bin zuversichtlich, dass wir mithilfe dieser Stiftung gute Ergebnisse erzielen und tatsächlich etwas bewirken können“, sagt Lewis Pugh.

Ziel der Hurtigruten Stiftung ist es, Chancen und Herausforderungen in den Regionen aufzuzeigen, die Hurtigruten in der Arktis, Antarktis und entlang der norwegischen Küste bereist. Darüber hinaus wird die Stiftung Gelder sammeln, um die Regionen durch eine Reihe von weltweiten Initiativen zu fördern und deren Ausbeutung zu verringern. „Wir möchten dafür sorgen, dass künftige Gäste dieselben einzigartigen Erfahrungen in diesen Regionen machen können wie die heutigen Gäste. Dazu schließen sich Gäste, Mitarbeiter, Partner und Freunde von Hurtigruten aus der ganzen Welt zusammen“, sagt der CEO von Hurtigruten Daniel Skjeldam.

Erster Botschafter ist ein Extremschwimmer
Der erste Botschafter der Hurtigruten Stiftung ist Lewis Pugh, der „Patron der Ozeane“ der Vereinten Nationen. Pugh ist bekannt für seine spektakulären Schwimmaktionen in den Weltmeeren, unter anderem schwamm er im eiskalten Wasser am Nordpol und in der Antarktis, um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig der Schutz dieser Gewässer ist.

Dank seiner Beteiligung am Umweltprogramm der Vereinten Nationen hat Lewis Pugh Kontakt zu Staatsmännern auf der ganzen Welt. Er wurde vom Weltwirtschaftsforum zum „Young Global Leader“ gekürt und seine vielen anspruchsvollen Schwimmaktio-nen haben dazu geführt, dass National Geographic ihn zu einem ihrer „Abenteurer des Jahres“ 2015 gewählt hat.

Strandsäuberung
In der letzten Woche haben Pugh und Skjeldam gemeinsam mit Mitarbeitern und Partnern von Hurtigruten die Gründung der Stiftung gefeiert, indem sie Müll an einem Strand außerhalb von Tromsø, Norwegen, nördlich des Polarkreises, gesammelt haben.

„Nicht viele Menschen wissen zum Beispiel, wie weit Plastikflaschen im Meer treiben können. Meeresströmungen sorgen dafür, dass sehr viel Müll, der ins Meer geworfen wird, in den Polarregionen endet, wo er die Gemeinden, die Pflanzen- und die Tierwelt wie Eisbären und Pinguine bedroht. Daher ist es wichtig, keinen Müll wegzuwerfen und die Küsten weltweit zu säubern“, sagt Pugh.

Als Botschafter wird Lewis Pugh an ausgewählten Hurtigruten-Reisen teilnehmen, Vorträge halten und sich an Ausflügen beteiligen. MS Midnatsol wird ihn zu ihrer ersten großen Hurtigruten-Fahrt in die Antarktis im Winter 2016 mitnehmen. (Hurtigruten)



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