10. Dezember 2015, Hurtigruten

Hurtigruten bietet erstmals Reisen in den Amazonas an

Ab 2017 nehmen die Expeditionsschiffe von Hurtigruten Kurs auf neue Ziele, darunter den Amazonas, alte Wikingersiedlungen und Nationalparks an der kanadischen Küste von Neufundland und Labrador sowie das weltweit größte Fjordsystem: den Scoresbysund in Grönland.

Mit den Expeditionsschiffen MS Fram und MS Midnatsol sowie der Flottenneuzugang MS Spitsbergen unternehmen Gäste Reisen entlang der atlantischen und pazifischen Küste Südamerikas. Dabei führen die Fahrten an den Küsten von beispielsweise Brasilien, Argentinien, Chile, Peru und Ecuador vorbei. Auf einigen Routen werden auch Eilande im Südatlantik wie die Falklandinseln und Südgeorgien angefahren, wo es zu Begegnungen mit Einheimischen sowie mit Pinguinen, Vögeln, Walen, Robben und anderen Wildtieren kommt.

Die möglicherweise spektakulärste Fahrt unter den neuen Reisen führt auf dem Amazonas in den Regenwald.

Auf allen Fahrten begleiten erfahrene Expeditionsteams Gäste auf den Exkursionen. An Bord wird eine Reihe von populärwissenschaftlichen Vorträgen von Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet angeboten.

Das Arktisprogramm von Hurtigruten wird auf Neufundland und die kanadische Provinz Labrador ausgeweitet. Zu den vielen außergewöhnlichen Anlandungen zählt ein Besuch von L’Anse aux Meadows. In diesem kleinen Fischerdorf, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, entdeckten die Norweger Anne Stine und Helge Ingstad mit ihrer Tochter Benedicte 1960 eine Wikingersiedlung. Heute ist Benedicte Ingstad (72) Forscherin und Professoren für medizinische Anthropologie. Sie wird an einigen ausgewählten Hurtigruten Reisen teilnehmen, um etwas über die Entdeckungen ihrer Familie zu erzählen.

An der Ostküste Grönlands können Gäste mit Hurtigruten Kangertittivaq, auch Scoresbysund genannt, erkunden, den längsten Fjord der Welt, der sich 350 km in das weite Eiland erstreckt. Die Fahrt zu diesem besonderen Fjord wird mit Besuchen von Island, Jan Mayen mit dem nördlichsten Vulkan der Welt, dem Beerenberg, und den Lofoten verbunden.

MS Spitsbergen, das neue Hurtigruten Expeditionsschiff, nimmt abenteuerlustige Gäste mit auf eine Reise westwärts zu den Shetland-Inseln, den Orkney-Inseln und den Faröern sowie zu Häfen wie Lerwick, Kirkwall und Tórshavn.

Hurtigruten baut außerdem sein Engagement in der Antarktis weiter aus. Ab Winter 2016 werden die Kapazitäten auf den Reisen zur Südhalbkugel verdreifacht, wenn nunmehr auch MS Midnatsol Kurs auf den südlichen Sommer nimmt. Die Fjorde Chiles, Kap Hoorn, die Magellanstraße und der Südpol sind einige Höhepunkte dieser Expeditions-Seereisen.

Die Reisen werden je nach jahreszeitlichen Veränderungen angepasst und richten sich nach den Wildtieren in dem Gebiet, den Eisverhältnissen und der lokalen Kulturgeschichte. Gäste können sich zu einer Wanderung auf Tausend Jahre altem Gletschereis aufmachen, unter Pinguinen wandeln, mit dem Kajak zwischen Robben paddeln und im eisigen Wasser schnorcheln.

Etwa 500 Gäste begeben sich mit MS Midnatsol auf Antarktis-Reisen voller Kontraste. Die Reise startet und endet in Puntas Arenas, sodass Gäste die tiefen chilenischen Fjorde erkunden, die spektakuläre Landschaft und Natur Patagoniens bestaunen, Kap Hoorn besuchen und sich schließlich auf das vielfältige Abenteuer Antarktis einlassen können.

MS Fram hält das Erbe des originalen Expeditionsschiffs Fram hoch und ermöglicht etwa 200 Gästen mit der Ausfahrt aus der argentinischen Hafenstadt Ushuaia mit Kurs auf die Antarktis Erlebnisse der extremeren Art. Aufgrund seiner kleineren Größe kann es abenteuerhungrige Reisende in die unmittelbare Nähe praktisch unzugänglicher Orte bringen. (Hurtigruten)



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